Sicheres Wohnen

Aufgeschreckt durch Veröffentlichungen der Kriminalstatistiken, in denen ein immer weiterer Anstieg von Wohnungseinbrüchen seit Jahren verzeichnet wird, ist der Wunsch nach sicherem Wohnen nachvollziehbar. Gerade in den Großstädten häufen sich die sogenannten Sekunden-Einbrüche.

Das bedeutet, dass die Diebe blitzartig die Türen oder Fenster aufbrechen und in Sekundenschnelle alles Wertvolle zusammenraffen. Geld, Schmuck, Kreditkarten und auch Autoschlüssel werden mitgenommen. Steht das passende Auto vor dem Haus, fehlt dann auch dieses. sicheres-wohnenAber nicht nur der Schutz vor Einbruch gehört zum sicheren Wohnen, sondern auch der Schutz vor Rauch und Feuer.

Wie schützt man nun am sinnvollsten sein Hab und Gut?

Die Gesetzgebung sieht vor, alle bestehenden Wohnungen und Häuser demnächst mit Rauchmeldern auszustatten. Die Übergangsfristen sind je nach Bundesland unterschiedlich geregelt. Um vor Einbruch und damit vor Diebstahl zu schützen, sollte man es den Einbrechern so schwer wie möglich machen. Je mehr Zeit benötigt wird, ein Fenster oder eine Tür aufzuhebeln, desto eher geben die Verbrecher auf.

Daher kann jede Art von Sicherheitstechnik, auch die einfachste, wie zum Beispiel ein Tür- oder Fensterriegel schon effektvoll zu sicherem Wohnen verhelfen. Riegel die im Mauerwerk verankert werden und mit einem zusätzlichen Schloß die Tür verriegeln, schützen zuverlässig vor einem Aufbruch.

sicher-wohnenAber auch Elektronik kann zuverlässig schützen und Sicherheit im Haus verschaffen. Mit modernen Alarmanlagen und ausgefeilter Videotechnik ist für jeden Eigentümer oder Mieter sicheres Wohnen möglich.

Wirkungsvoll sind Alarmanlagen, zu denen ein Handsender mit Panikknopf gehört. Durch das Drücken dieses Knopfes wird über die Wähleinheit der Anlage eine bestimmte, eingespeicherte Rufnummer gewählt. Das kann zum Beispiel die Nummer eines Arztes sein, des Nachbarn oder eines Wachdienstes. Für ältere oder kranke Menschen, die sich allein in den Räumen aufhalten, trägt diese Einrichtung wirkungsvoll zum sicheren Wohnen bei. Schon unzählige Male hat diese Einrichtung bei einem Sturz oder bei einem Herzinfarkt schnelle Hilfe gewährleistet. Ähnliche technische Geräte werden auch von den Hilfsorganisationen, etwa den Johannitern, für diese Personengruppen angeboten. Allerdings geht es hier vorrangig um die Gesundheit und nicht um die Verhinderung eines Einbruchs.