Wohnen auf dem Land – Vor- und Nachteile dieses Lebens

Das Wohnen auf dem Land hat in vielerlei Hinsicht Vorzüge. Für Kinder ist es zumeist die abenteuerliche Umgebung zum Spielen und Toben, die das Landleben äußerst beliebt macht. Bewegung und Spiel im Freien fördern die Kreativität und die Motorik in hohem Maße. Meistens ist das Halten von Tieren – ein Wunsch nahezu aller Kinder – auf dem Land eine Selbstverständlichkeit, was Kindern in der Stadt oft nicht erlaubt werden kann. Für die Erwachsenen sind es unter anderem Aspekte wie Ruhe, die Natur vor der eigenen Tür genießen zu können, die Weitläufigkeit von Feld, Wiesen und Wäldern und nicht selten auch die Platzverhältnisse, die zur Entscheidung für das Wohnen auf dem Land führen.

Die Hektik und den stetigen Lärm einer Stadt, das möchten manche gerne ein Stück weit hinter sich lassen. Das ist neben den genannten Aspekten, die an sich für ein Landleben sprechen, auch Faktoren, die das Landleben attraktiver machen. So werden die eventuellen Wege zur Arbeit oder zum Einkaufsbummel gerne in Kauf genommen.

Ein weiterer Vorzug des Wohnen auf dem Land ist sicherlich in der Gemeinschaft zu finden. Leben die Menschen in Städten in zunehmenden Maße anonym nebeneinander her, werden auf dem Land noch viele Aktivitäten gemeinsam beschlossen und durchgeführt. Auch die Einbindung in Vereinen und das gesellschaftliche Miteinander lässt die Menschen auf dem Land leichter Kontakte pflegen. So entstehen oft über Generationen hinweg Bindungen und dadurch gesellschaftliche Verantwortung, die sowohl Kinder, wie auch ältere Menschen angemessener berücksichtigt.

Sicherlich hat das Leben auf dem Land den Nachteil der möglichen Entfernung in die nächstgelegene Stadt, jedoch überwiegen die vielen Vorteile. Zumindest für diejenigen, die sich ein Wohnen auf dem Land erträumen.