Standuhr im Ratgeber von Wohnen.de

Standuhren waren im letzten Jahrhundert als Einrichtungsgegenstand weit verbreitet. Im Grundprinzip funktioniert die Standuhr dabei auf Basis der Pendeluhr, deren Pendelbewegungen für das Funktionieren der Uhr maßgeblich sind. Zur vollen sowie zur halben Stunde, mitunter auch zu jeder viertel Stunde, ertönt bei dieser Uhr ein Gongschlag. Zur vollen Stunde ist dabei die Anzahl der Stunden zu hören, so dass der Gongschlag bei zwölf Uhr zwölfmal zu hören ist. In einigen neuen Modellen ist der Gongschlag mitunter als spezielle Melodie zu hören, beispielsweise im Stile des Big Ben aus London. Diese antiken Standuhren wurden meist aus massivem Holz gefertigt und waren daher wie die übrigen Möbel auch von rustikaler Gestalt.
Funktionieren die neueren Modelle der Standuhr meist mit Batterie, werden die älteren Modelle nach wie vor mit einem Schlüssel aufgezogen, der am Ziffernblatt eingesetzt werden kann.

Liebhaber anspruchsvoller, wertbeständiger Möbel finden noch heute Geschmack an Standuhren und suchen daher nach den mittlerweile begehrten Stücken. Diese weisen zwar einige Gebrauchsspuren auf, die von Profis jedoch behoben werden können. Die Mechanik dieser antiken Standuhren funktioniert meist auch noch nach vielen Jahrzehnten einwandfrei, bei Defekten kann natürlich ein Uhrenmacher helfen. Auch viele Möbelhersteller haben den Trend hin zu einer Standuhr als Accessoire erkannt und fertigen wieder Standuhren für den privaten Gebrauch. Diese Standuhren werden meist nicht aus Massivholz gefertigt, sind aber in der Optik ebenso edel, denn sie werden meist als Repliken gefertigt. Die Preise dieser Standuhren sind natürlich im Vergleich zu antiken Uhren deutlich geringer, so dass die Einrichtung mit diesen Stücken deutlich günstiger, aber dennoch qualitativ hochwertig möglich ist.

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