Smart Home – Intelligentes Wohnen

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Unsere technischen Fortschritte in den letzten Jahrzehnten sind immens. All die ganzen Errungenschaften wie Mobiltelefone, Computer und Internet müssen hier nicht ausführlich erwähnt werden, denn jeder kennt sie, und bei jedem sind sie auch fest im Alltag verankert. Generell hat sich die Bewältigung unseres Alltags in den letzten Jahren erheblich vereinfacht. Bestes Beispiel sind da Smartphone-Apps. Zugegeben, viele sind in ihrem Sinn doch sehr fragwürdig, aber die Nutzung von Facebook und zahlreichen Navigationsgeräten bieten doch erhebliche Vorteile. Mittlerweile hilft uns die Elektronik sogar dabei unser Eigenheim zu steuern. Das Ganze nennt sich „Smart Home“, was auf Deutsch übersetzt so viel wie intelligentes technisiertes Wohnen bedeutet.

Vernetzung aller elektronischen Geräte miteinander

Das Licht mithilfe des iPhones ausschalten. Was zunächst als völlig abstrus und unmöglich klingt, ist mittlerweile dank „Smart Home“ möglich. Denn aufgrund einer bestehenden Verbindung zwischen iPhone und Lichtregler kann man via das iPhone auf das Licht zurückgreifen. Dieses Verfahren geht mit nahezu allen Möglichkeiten. Besonders beliebt ist inzwischen der Intelligente Kühlschrank, der dem iPhone während des Einkaufens mitteilen kann, welche Produkte noch benötigt werden. Dies mag jetzt nach wenig Arbeit für den Verbraucher klingen, allerdings muss angefügt werden, dass viele Geräte noch nicht entsprechend entwickelt sind, das heißt, noch viel menschliche Hilfe benötigen.

Am Besten ist dies an am eben erwähnten Kühlschrank zu erklären. Dessen Inhalt muss nämlich per Hand in die Software eingegeben werden, was vor allem nach großen Einkäufen sehr viel Zeit beansprucht. Sollten Produkte zum Verzehr herausgenommen werden, muss dies ebenfalls vermerkt werden. Im Endeffekt lässt sich sagen, für diesen Luxus einer intelligenten Einkaufsliste benötigt es viel Arbeit und auch viel Geduld. Bei der Vernetzung von Elektrohaushaltsgeräten handelt sich um Kühlschrank, Herd, Spülmaschinen, Waschmaschine etc. Vor allem diese Sparte befindet sich noch stark in der Entwicklung. Da ist die Steuerung von Multimedia-Geräten definitiv weiter fortgeschritten.

Unterschiedliche Einteilung

Der Begriff „Smart Home“ ist ein übergeordneter Begriff für mehrere kleinere Bereiche. Das Ein- und Ausschalten von Licht fällt dabei unter den Punkt Haustechnik. Neben der Lichtsteuerung kann man hier auch noch Alarmanlagen, Heizungen und Rolladen steuern. Allerdings besteht vor allem bei der Alarmanlage ein gesteigertes Sicherheitsrisiko, da sich Dritte in das vorhandene Netz einspeisen könnten, und somit diese einfach ausschalten und umgehen könnten. Besonders gefragt ist inzwischen Smart Metering, mit dem man unter anderem seinen Stromverbrauch steuern kann. Diese Variante wird von vielen Experten als zukunftsweisend angesehen, da in Zeiten der Windenergie somit bestimmt werden kann, wann ich günstigen Strom beziehe, da dieser nur dann günstig ist, wenn die Windräder wehen. Somit kann der perfekte Zeitpunkt für die Stromnutzung selbst gewählt werden. Des Weiteren fungiert Smart Metering noch als Gas-, Wasser- und Wärmezähler.

Die Funktionsweise von „Smart Home“

Die gängigen Systeme basieren entweder auf Funkverbindungen oder auf Bussystemen. Letzteres kann aus mehreren Möglichkeiten bestehen. So ist auch hier eine Funkverbindung möglich oder aber Kabelverbindungen. Am gängigsten, weil auch am vorteilhaftesten ist die Errichtung eines IP-Netzes. Die verschiedenen Multimedia-Geräte sind dann miteinander verbunden. Damit keine großen Sicherheitsrisiken entstehen und auch die Funktionstüchtigkeit der einzelnen Geräte gewährleistet wird, bleiben die einzelnen Netze stets autark.