Richtig sparen mit richtiger Dämmung

Das Zauberwort bei einer Dämmung eines Hauses oder einer Wohnung heißt Sparen! Damit ist nicht gemeint, dass am Dämmmaterial selbst gespart werden soll, nein im Gegenteil. Mit einer guten Dämmung können leicht 1000,-€ im Jahr gespart werden. Allerdings muss man hier zwischen einem Altbau und einem Neubau unterscheiden.

In Altbauhäusern war seinerzeit die Isoliertechnik noch nicht so weit wie heute. Das fängt am Mauerwerk an. Ein schlecht gedämmtes Haus kann nicht nur im Winter sehr kalt sein, sondern im Sommer auch sehr heiß. Hier schafft eine Außendämmung mit Styroporplatten (Polystrol), die anschließend verputzt werden, nicht nur eine optimale Dämmung, sondern auch einen sehr guten Schallschutz. Die Platten speichern die Wärme im Winter und halten im Sommer die Wärme draußen. Bei Gebäuden mit erhöhter Brandschutzgefahr verwendet man Dämmplatten aus Mineralwolle. Die Kosten für eine nachträgliche Wärmedämmung eines Hauses belaufen sich je nach Größe des Hauses zwischen 10 bis 15.000,-€.

Neubauten werden in der Regel in traditioneller Bauweise errichtet. Ein 24-26cm starkes zweischaliges Mauerwerk mit einer zwischenliegenden Luftschicht für den Außenbereich. Eine wesentlich höhere Dämmung wird erreicht durch das Einfüllen von Dämmstoff, einer sogenannten Kerndämmung in die Luftschicht. Diese Bauart ist in vielen Ländern bereits Standard und setzt sich auch in Deutschland langsam durch. Die Methode senkt deutlich einen Energieverlust im Bereich der Außenwände und trägt zu einer Einsparung der Heizkosten bei.

Alle Dämmtechniken nützen jedoch wenig, wenn im Bereich der Fenster keine Dämmung vorhanden ist. Vielfach sind Altbauten noch mit einfachverglasten und schlecht schließenden Fenstern ausgestattet. In diesem Bereich sollten die Fenster durch gut sitzende Fensterrahmen mit Thermoverglasung erneuert werden. Im Dachstuhl werden für die Isolierung Glaswollmatten oder Steinwollmatten verarbeitet. Noch vor nicht allzu langer Zeit reichte eine 100mm starke Dämmung aus, diese beträgt derzeit schon 160mm. Ein paar Millimeter mehr sind auf keinen Fall schädlich. Weitere Energieeinsparungen sind bei einer besseren Isolierung der Rohre möglich.