Arbeitszimmer – Planung und grundsätzliche Gestaltung

Zunächst einmal stellt sich die Frage, ob für den Arbeitsbereich ein eigener Raum zur Verfügung steht. – Ist dieses nicht der Fall, müssen Sie überlegen, in welchem anderen Zimmer Ihrer Wohnung noch genügend Platz vorhanden ist, um einen Arbeitsplatz einzurichten. Bei dieser Variante sollten Sie von Vornherein Gedanken um eine optische Abgrenzung zwischen Wohnen und Arbeiten machen, damit keiner der beiden Bereiche später vom anderen gestört wird.

arbeitszimmer-1Wenn Sie das Glück haben, dass Ihnen ein separates Zimmer als Arbeitsraum zur Verfügung steht, sollten Sie sich ausreichend Zeit nehmen, um die Gestaltung und Einrichtung zu planen. Erstellen Sie sich dazu am Besten zunächst eine Liste mit Ihren Wünschen und Anforderungen, denen das zukünftige Arbeitszimmer gerecht werden muss. Betreten Sie den leeren Raum und überprüfen Sie die Gegebenheiten. Wie viele Fenster hat das Zimmer?! Möchten Sie während der Arbeit gerne einen Blich nach draußen werfen können oder würde Sie das nur ablenken?! Wie sieht es mit Stromanschlüssen und Telekommunikationsanschlüssen aus?! – Sind genügend Steckdosen da, gibt es genügend Anschlussmöglichkeiten für Lampen und sind die eventuell notwendigen Internet- und Telefonanschlüsse im Raum vorhanden?! Unter Umständen müssen Sie nämlich zunächst an diesen Punkten ansetzen, bevor Sie sich weiter mit der Raumgestaltung beschäftigen.

Sobald Ihr grobes Konzept für das neue Arbeitszimmer steht und alle notwendigen Anschlüsse im Raum verfügbar sind, geht es zum nächsten Schritt über. – Bei der Farbgestaltung haben Sie natürlich freie Hand. Farbspezialisten empfehlen allerdings Grau als optimale Farbe für die Arbeitsumgebung, dabei sollten Sie eine matte Oberfläche bevorzugen. Neben Grautönen eignen sich auch sanfte, beruhigende Pastelltöne oder ein erfrischendes Gelb für das Arbeitszimmer. Letztendlich ist die Farbwahl auch immer eine Typfrage, die Sie am Besten individuell beantworten können.

Für den Bodenbelag im Arbeitszimmer eignen sich Laminat, Holz, Linoleum, Kork oder auch Fliesen. Auf einen Kunstfaser-Teppichboden sollten Sie lieber verzichten, da dieser zur statischen Aufladung neigt. – Wenn es ein Teppichboden sein soll, entscheiden Sie sich deshalb lieber für einen Teppich aus Naturfasern. In diesem Zusammenhang gibt es spezielle Bodenschutzmatten als Untergrund für den Bürostuhl in verschiedenen Ausführungen für Teppichböden, für Hartböden und für glatte Bodenbeläge.

Nachdem Sie Wand und Boden gestaltet haben, können Sie sich der Lichtfrage zuwenden. Dem Licht im Arbeitszimmer kommt eine besondere Bedeutung zu. – Es sollte auf keinen Fall blenden und sich nicht im Computermonitor spiegeln. Ideal ist eine Mischung aus natürlichem Tageslicht und Kunstlicht. Beim Kunstlicht haben sich Raster- oder Prismenleuchten bewährt, die den Raum am Besten von oben ausleuchten. Eine Schreibtischleuchte kann das Lichtkonzept abrunden, diese sollten Sie so positionieren, dass Sie vom Schattenwurf nicht beeinträchtigt werden (Linkshänder – Lampe rechte Seite / Rechtshänder – Lampe linke Seite). Achten Sie unbedingt auf eine ausreichende und qualitativ gute Beleuchtung, damit Sie hinterher ermüdungsfrei arbeiten können.