Natürlich Düngen – Tipps und Ratschläge im Wohnen.de Ratgeber

Das Team von Wohnen.de möchten Ihnen heute einmal das Thema natürliche Pflanzendünger etwas näher bringen.

Küche und Haushalt bieten eine große Vielfalt an Düngemöglichkeiten, mit denen Sie und besonders Ihre Pflanzen vorzüglich und umweltbewusst leben können.
Das Pflanzen nicht ohne Dünger auskommen, wird jedem bestens bekannt sein. Der Markt bietet eine Menge Möglichkeiten, den Düngeprozess zu beschleunigen. Mit den folgenden Ansätzen, schonen Sie nicht nur Ihre Pflanzen sondern auch gleichzeitig Ihre Geldbörse.

Als natürlicher Pflanzendünger ist Kaffeesatz bestens geeignet. Hier können Sie zwei Varianten wählen. Zum einen können Sie den Kaffeesatz inklusive Filtertüte auf einen Komposthaufen geben, oder Sie mischen den Kaffeesatz direkt unter Ihre Blumenerde. Feuchter Kaffeesatz kann allerdings zu Schimmelbildung neigen und somit die Pflanzen schädigen. Aus diesem Grund, sollte er vorerst getrocknet werden. Durch seinen hohen Stickstoffgehalt eignet er sich hervorragend zur Düngung Ihrer Rosen. Aber auch Farne, Geranien, Tomaten und Petersilie lieben den Einsatz dieses natürlichen Düngers.

Eine richtige Frischzellenkur erreichen Sie bei Ihren Rosen, wenn Sie klein geschnittene Bananen in die Erde einharken. Blüten und Blätter lieben deren Mineral und Spurenelemente.

Eher sparsam, sollten Sie Pflanzen düngen die Kalk als natürliches Düngemittel bevorzugen. Das morgendliche Ei, dürfen Sie gerne verspeisen, die Eierschale eignet sich klein zerdrückt, hervorragend als natürliches Düngemittel, beispielsweise der Begonie.

Einen hervorragenden natürlichen Dünger erhalten Sie mit Kartoffelwasser. Nach dem kochen der Kartoffeln fangen Sie das Wasser auf und lassen es einfach abkühlen. Anschließend können Sie Ihre Pflanzen direkt mit dem Wasser gießen. Das gleiche Verfahren können Sie mit gekochtem Gemüsewasser anwenden.

Wenn Sie ein wenig Platz zur Verfügung haben, legen Sie sich doch einen kleinen Komposthaufen an. Kostengünstige Kompostergestelle aus Holz oder Plastik sind ausreichend und in jedem Bau oder Gartencenter erhältlich.
Zum normalen Grasschnitt können Sie hier Kaffeefilter, Teebeutel, Eierschalen sowie Gemüseabfälle zu einem wunderbaren Pflanzendünger gedeihen lassen. Essensreste sollten allerdings nicht beigemischt werden. Vorsicht ist auch bei Kartoffelschalen geboten, da diese nach dem Düngen Keime treiben können.

Für Tomaten und sonstige Gemüsepflanzen, eignet sich Magermilch mit Wasser verdünnt, als gutes Düngemittel. Magermilch ist zudem ein sehr guter Schutz vor Pilzbefall an Ihren Pflanzen.

Ihr Team Wohnen.de wünscht Ihnen viel Erfolg und Freude an Ihren natürlich gedüngten Pflanzen.