Lagerung des Weihnachtsbaumes vor Heiligabend

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Über die Weihnachtsfeiertage soll der Baum frisch, grün und wie gerade erst aus dem Wald geholt aussehen. Nadeln verlieren soll er natürlich auch nicht, denn das macht Arbeit und sorgt dafür, dass er schon bald kahl wirkt. Das alles sind jedoch ziemlich hohe Ansprüche an einen Weihnachtsbaum, der schon seit einiger Zeit drinnen steht und alles andere als frisch abgesägt ist – es sei denn, man weiß, wie man den Baum vor Heiligabend richtig lagert, damit ihm nichts passiert.

Draußen lagern

Am besten bewahrt man den Weihnachtsbaum draußen auf, solange es geht. Die Kälte und die frische Luft werden dafür sorgen, dass er genauso frisch bleibt und nur sehr wenige Nadeln verliert, auch wenn er nicht mehr mit Nährstoffen über die Wurzeln versorgt wird. Man kann den Baum problemlos auf der Terrasse oder auf dem Balkon lagern und sollte ihn in dieser Zeit noch nicht aus dem Netz nehmen, mit dem die meisten Weihnachtsbäume für den Transport verpackt werden. Erst kurz vor Heiligabend holt man ihn dann herein und kann ihn schmücken. Zeiträume zwischen einer Woche vorher und direkt am Heiligabend sind völlig in Ordnung und werden dem Weihnachtsbaum keinen Schaden zufügen. 

Die Wasserversorgung

Der Weihnachtsbaum ist von seinen Wurzeln getrennt und kann sich daher nicht mehr mit Nährstoffen versorgen. Dies ist einer der Gründe dafür, dass er nicht dauerhaft so schön wie nach dem Kauf aussieht. Er kann allerdings trotzdem noch einige Nährstoffe aufnehmen, auch wenn er seine Wurzeln verloren hat. Wasser ist für Pflanzen und Bäume am wichtigsten: Wenn man den Baum also nach drinnen holt, füllt man den Ständer mit etwas Wasser und sorgt dafür, dass der Baumstamm auch ins Wasser hineinragt. Dadurch bleibt der Weihnachtsbaum für längere Zeit frisch und kann sich zumindest mit der notwendigen Flüssigkeit versorgen.

Die Raumumgebung

Pflanzen vertragen generell keine trockene Luft und die hohen Temperaturen in unseren Räumen. Es gibt nur einige wenige Zimmerpflanzen, die genau dieses Klima brauchen, doch die stammen von der Südhalbkugel und nicht aus dem Weihnachtsbaumverkauf. Der Weihnachtsbaum hat sich ans winterliche Klima angepasst, das genau das Gegenteil unserer Raumtemperaturen ist: Kalt und nass. In diesem Klima kann er sich sehr lange halten, was aber nicht bedeutet, dass man das Wohnzimmer in eine Eiswüste verwandeln muss. Es reicht bereits, nur so viel wie notwendig zu heizen und ab und zu die Fenster zu öffnen. Dadurch bleibt der Weihnachtsbaum wenigstens etwas länger frisch.

Den richtigen Baum aussuchen

Nicht jeder Baum hat die gleichen Überlebenschancen. Beim Kauf sollte man bereits darauf achten, einen möglichst starken, gut gebaut wirkenden Weihnachtsbaum mitzunehmen, der viele Zweige hat und auch ruhig etwas dichter sein darf. Wenn er zu dick ist, kann man ihn immer noch zu Hause auf die richtige Größe trimmen. Bäume, die bereits am Verkaufsstand vertrocknet, nicht sattgrün und einfach ungesund wirken, werden mit der Raumtemperatur nur wenig anfangen können und verlieren mit großer Wahrscheinlichkeit sehr viele Nadeln, noch bevor man sie überhaupt ins Haus geholt hat. Ein Baum, der gesünder wirkt, übersteht hingegen auch die Weihnachtszeit ohne Probleme.