Kinderzimmer Tapeten – Auf was beim Kauf zu achten ist

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Die Auswahl an Tapeten für das Kinderzimmer ist riesengroß. Der Nachwuchs und die Eltern haben also viele Möglichkeiten, dem Kinderzimmer einen neuen Look zu verpassen. Doch sollte nicht jede Tapete in das Kinderzimmer, auch wenn sie dem Kind oder Ihnen gut gefällt. Wir von wohnen.de haben die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt.

Die Wahl einer „gesunden“ Tapete für das Kinderzimmer

Sehr wichtig sollte Ihnen der gesundheitliche Aspekt bei der Wahl der neuen Tapete sein. Schließlich hält sich Ihr Kind nicht nur tagsüber in dem Raum auf, sondern schläft auch darin. Eine schadstoffbelastete Tapete wäre also sicherlich auch nicht in Ihrem Sinne. Ausländische Tapeten ohne Gütesiegel sind für Wohn- und Schlafräume tabu. Die Unbedenklichkeit von Tapeten wird durch verschiedene Qualitätssiegel gekennzeichnet. Doch nicht alle davon beschäftigen sich mit Schadstoffen.

Die einzelnen Qualitätssiegel

Der „Blaue Engel“ wird für Papiertapeten und Raufasertapeten vergeben. Diese müssen eine überwiegende Herstellung aus recyceltem Papier aufweisen und außerdem schadstoffarm hergestellt werden. Der „Blaue Engel“ ist also auch ökologisch ein wichtiges Siegel. Wenn Ihr Kind Allergiker ist, sollten Sie besonders auf die Wahl der Tapeten achten. Das Siegel vom TÜV Nord Systems GmbH & Co. KG basiert allerdings auf einer freiwilligen Materialprüfung. Gerade im Bereich Kindertapeten gibt es aber sehr viele geprüfte Produkte. Wird bei dieser Prüfung festgestellt, dass die Tapeten aus allergen- und schadstoffkontrolliertem Material hergestellt sind, bekommen sie das entsprechende Siegel.

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Auch ein pinkfarbenes Siegel, welches bestätigt, dass die Tapeten aus „100 % Papier“ gefertigt sind, hilft bei der Tapetenauswahl. Dies bedeutet nämlich für Sie, dass Sie sicher sein können, dass diese Tapeten ohne Weichmacher, PVC oder anderen geschäumten Kunststoffen hergestellt wurden. Lediglich zwei bis drei miteinander verleimte Papierschichten, die auch noch atmungsaktiv sind, kommen dann an Ihre Wand. Außerdem sind diese Tapeten später einmal kompostierbar und somit sehr umweltfreundlich. Ein ähnliches Siegel in Gelb verkündet, dass die Tapeten zu „100 % Vlies“ sind. Auch hier wird auf schädliche Weichmacher und Co. verzichtet. Sie werden aus hochwertigem Zellstoff hergestellt, der ebenfalls atmungsaktiv ist. Das RAL-Gütezeichen für Tapeten sollte Ihre neue Tapete für das Kinderzimmer unbedingt haben. Denn dieses Symbol bestätigt die gesundheitliche und ökologische Unbedenklichkeit. Die Gütegemeinschaft Tapete testet und überwacht hier die Anforderungen.
Einige andere Symbole signalisieren auch noch schwere Entflammbarkeit oder die Verwendung von Papier aus kontrolliertem Anbau. Diese sind allerdings weniger unter dem gesundheitlichen Aspekt zu sehen.

Weitere Tipps für das Kinderzimmer

Wenn Sie also eine unbedenkliche Tapete gefunden haben, sollten Sie trotzdem noch einige Dinge bedenken. Kinder wechseln schnell ihren Geschmack, weshalb allzu altersgebundene Tapeten schnell wieder uninteressant werden. Wenn Sie nicht unbedingt alle zwei Jahre neu tapezieren wollen, sollten Sie sich mit Ihrem Kind für etwas Zeitloseres entscheiden. Eine gute Idee ist es hierbei, nur eine Wand mit einer gemusterten Tapete zu gestalten, während die anderen Wände in einer gut kombinierbaren Tapete gehalten werden. Am besten wird dazu die Wand genommen, die sich leicht erreichen lässt. So kann schnell einmal das Design erneuert werden ohne zeitraubendes Möbelrücken. Aus dem gleichen Grund sollte die Tapete spaltbar sein. Sie lässt sich dann viel leichter ablösen und macht das neu tapezieren viel einfacher.