Tipps zum Pflanzen einer Hecke

Wenn Sie Pflanzen mit nackten Wurzeln für Ihre Hecke verwenden wollen, liegt die beste Pflanzzeit in der Wachstumspause zwischen Oktober und April. Achten Sie darauf, dass der Boden weder gefroren ist noch Staunässe aufweist.

Hecke-pflanzenWurzelnackte Gehölze können schnell austrocknen, deshalb müssen sie beim Transport und bei der Lagerung gut geschützt werden. Vor dem Einpflanzen sollten die Pflanzen mehrere Stunden ins Wasser gestellt werden.

Markieren Sie den Verlauf der neuen Hecke und heben Sie entlang Ihrer Markierung (Richtschnur) den Pflanzgraben aus. Die abgetragene Erde legen Sie neben den Graben, mischen Sie hier hinterher beim Einpflanzen noch Kompost oder gute Pflanzerde zu. Bereiten Sie die Sohle des Grabens durch eine gründliche Auflockerung mit der Grabgabel vor, damit die Heckenpflanzen gut anwachsen können. Zusätzlich können Sie noch einen organischen Dünger (z.B. Hornspäne) in den Graben einbringen.

Verteilen Sie die Heckenpflanzen entlang des Grabens und überprüfen Sie die Abstände mit einem Metermaß. Platzieren Sie schwächer gewachsene Setzlinge im Wechsel mit kräftig gewachsenen Pflanzen, um die Unterschiede auszugleichen. Die einzelnen Pflanzen sollten nur so tief in die Erde eingesetzt werden, wie sie vorher in der Baumschule auch eingesetzt waren. Gehen Sie vorsichtig mit den Wurzeln um. – Schneiden Sie verletzte Wurzeln zurück und kürzen Sie überlange Wurzeln ein. Bringen Sie einen Setzling nach dem anderen im Graben in Position, dabei wird der Bereich um jeden Setzling sofort mit Erde aufgefüllt, die leicht angedrückt werden sollte.

Sind alle Heckenpflanzen eingesetzt, sollten Sie den Boden gut wässern. Dazu verwenden Sie am Besten eine Gießkanne ohne Tülle oder einen Gartenschlauch und lassen das Wasser langsam in den Boden fließen. Auch in den folgenden Wochen ist regelmäßiges und gründliches Gießen notwendig, damit Ihre neue Hecke gut gedeihen kann.