Die Geschichte des Tisches bei Wohnen.de

Alter_TischTische gibt es bereits seit der Antike, wo sie entweder als einfaches Gebrauchsobjekt oder als repräsentativer Luxusgegenstand angesehen wurden.

Vom Frühmittelalter bis in die Renaissance war vor allem der Tafeltisch weit verbreitet. – Der Tafeltisch bestand aus zwei Böcken, der mit losen Brettern oder Bohlen als Tischplatte belegt wurde und bei Bedarf auf- oder abgebaut. Bei der Verwendung wurde der Tafeltisch mit einem großen Tuch bedeckt, welches auch analog als Serviette benutzt wurde.

In der Spätgotik entstand der charakteristische Kastentisch. Während der italienischen Renaissance kam der Rundtisch auf, der meist auf einer säulenartigen Mittelstütze aufgebaut war. Der Wangentisch wurde im 15. Jahrhundert entwickelt.

Im 16. Jahrhundert wurde verstärkt auf den auch heute noch verstärkt verbreiteten Zargentisch zurückgegriffen. Die Tischbeine unterschieden sich dabei allerdings in Nord- und Süddeutschland in der Form. In Norddeutschland gab es dabei die Balusterform, die über Holland aus England eingeführt worden war. In Süddeutschland war es eher ein kantiges Beinprofil, geprägt durch italienische Einflüsse.

Während des 17. und 18. Jahrhunderts setzten sich neben dem massiven, ausziehbaren Esstisch auch vermehrt kleine und zierliche Tischformen auf. Weitere Grundformen wurden zu dieser Zeit nicht mehr großartig entwickelt. Dafür erfolgten Anpassungen an die jeweilige Mode.