Gartenratgeber – Was einen schönen Garten ausmacht

Was jeder einzelne unter einem schönen Garten versteht, kann sehr unterschiedlich sein. So verschieden wie die Geschmäcker bezüglich Größe und Ausstattung sind, so verschieden sind sie auch bezüglich Bepflanzung und Gestaltung. Das Paradiesische am eigenen Garten ist, dass jeder sich hier nach seiner eigenen Fasson verwirklichen kann.

Wir von Wohnen.de wissen, dass viele Menschen ihren Garten als zusätzlichen Wohnraum verstehen. Der Wettergott allerdings verlangt uns zukünftig dank des Klimawandels wohl andere Gestaltungsideen ab, damit wir den Garten in drei Jahreszeiten genießen können. Wenn Sie bereits eine überdachte oder mit Markise abzudeckende Terrasse mit Heizstrahlern oder Kamin haben, gehören Sie vielleicht zu den Glücklichen, die wetterunabhängig auf der Terrasse sitzen können. Jedoch mag es andere Menschen geben, die gerade Regentage schätzen. Sie genießen dann gemütliche Lesestunden oder schreiben längst fällige Briefe und sehen hin und wieder in den ökologisch bewirtschafteten Naturgarten hinaus, in dem ein neu angelegtes Bächlein munter sprudelt. Wieder andere unter Ihnen fürchten um den englischen Rasen, der in neuerer Zeit oft unter Wasser steht. Moose machen sich breit. Was auch immer wir unter einem schönen Garten verstehen: Gewisse Dinge gehören ganz sicher nicht dazu. Schön empfinden wir beispielsweise eine bunte Blütenpracht, die durch schattige Bäume und Obstbüsche aufgelockert wird und zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten hat. Viele Menschen mit Garten lieben die Natur, weil sie ihnen Erlebnisse mit Tieren bietet. Man besitzt Insektenhotels oder Vogelhäuser und erlebt Brutpaare. Igel oder zahme Amseln kommen vorbei, um einen Tribut einzufordern. Schmetterlinge tanzen um bestimmte Blütenpflanzen. Eichhörnchen bedienen sich am Haselnussstrauch. Ob Sie einen reinen Blumengarten bevorzugen oder auch einen Nutzgarten haben, ist allein Ihre Sache. Im Garten herrschen keine festen Regeln. Man ist nie vor Überraschungen gefeit, weil Pflanzensamen mit dem Wind herbei getragen werden und sich selbst aussäen. Das nutzen Menschen, die sich eine Naturwiese als das Schönste vorstellen, was ein Garten beherbergen kann.

Wenn vorbeigehende Spaziergänger stehen bleiben und die Blütenpracht bewundern, hat man ganz sicher einen schönen Garten gezaubert. Es mag ein Stauden- und Steingarten sein oder ein wild-romantischer Naturgarten, ein Obstgarten oder ein gepflegtes Blumenmeer. Mit hübschen Pavillons, phantasievollen Wegeführungen, Bänken unter schattigen Obstbäumen, englischem Rasen, schön gestutzten Hecken und vielleicht einem Gartenteich können wir lauschige Gärten herstellen, die in jedem Jahr neu erfreuen. Ob sie eine Terrasse haben oder ob man sich einfach dahin setzt, wo es einem am Besten gefüllt, ist einem selbst überlassen. Wir von Wohnen.de wissen, dass viele Menschen selige Erinnerungen an die Gärten ihrer Kindheit haben. In der Erinnerung sind alle Gärten groß und bieten sich als Spielplatz und erkundenswertes Biotop für phantastische Entdeckungen an. Unsere Gärten sind geschützte Areale, in denen wir die Seele baumeln lassen können. Das wird heutzutage immer wichtiger, denn der Arbeitsalltag stresst zunehmend. Die Poesie eines eigenen Naturareals, in dem man ohne jede Vorschrift von oben kreativ wirken kann, ist nicht umsonst so beliebt. Wer keinen Garten am Haus hat, gönnt sich mindestens einen schön bepflanzten Balkon oder pachtet einen Kleingarten. Auch mancher Hinterhofgarten inmitten der Großstadt ist so schön, dass man ihn als Modell für eigene Kreationen nehmen kann.

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