Deckenventilator

Deckenventilatoren sind meist in südlichen, warmen Gebieten, in Lokalen, öffentlichen Gebäuden und Wohnungen vieler Menschen auszumachen. Durch ihre Rotorblätter wird die ihn umgebende Luft erst angesaugt und dann nach unten befördert. Der dadurch entstehende Luftzug wird von Menschen auf der Haut als äußerst kühlend empfunden, obwohl es zu keiner Temperaturveränderung kommt. In schwülen Regionen und Lokalen, bzw. im Allgemeinen Räume, in denen sich viele Menschen aufhalten, wird so auch das Mückenproblem beseitigt, da sich die Insekten nicht in sich bewegender Luft wohlfühlen. Nun mag man glauben, dass sich die Anschaffung eines Deckenventilators in unseren Breiten nicht sehr lohnt, da er im Winter ungenutzt bleibt. Tatsächlich aber ist es so, dass durch die Rotation aufgeheizte Luft, die sich an der Zimmerdecke ansammelt mit der kühlen in Bodennähe vermischt wird, um in allen Höhen die gleiche Temperatur zu gewährleisten. Dadurch lassen sich vor allem in hohen Räumen eine Menge Heizkosten einsparen.

Beim Kauf eines Ventilators sollte auf ein hübsches, zum Raum passendes Design achtgegeben werden, da diese Geräte sehr deutlich den Raum in seiner Atmosphäre mitbestimmen. Einen Deckenventilator zu installieren ist nicht besonders schwer, kann bei Fehlern aber dazu führen, dass beim Betrieb ungewöhnlich viel Lärm verursacht wird und sich die Rotorblätter unruhig drehen. Im Durchschnitt reciht ein Deckenventilator, um einem Raum von 20 bis 25 m² für ausreichende Kühlung zu sorgen. Wer sich um die Beleuchtung sorgt, der kann auf einen Deckenventilator mit Glühbirne setzen. So lässt sich eine überfüllte Zimmerdecke vermeiden. In eher niedrigen Räumen müssen höcher gewachsene Menschen etwas auf die Rotorblätter achtgeben.