Auf was beim Einrichten des eigenen Home-Office zu achten ist

home-office-einrichtungFür Freiberufler ist es ideal: Arbeiten im Home-Office hilft dabei, die Unkosten niedrig zu halten. Auch für junge Eltern hat es Vorteile, den Arbeitsplatz in die eigenen vier Wände zu verlegen: So bleibt der Anschluss an die Arbeitswelt erhalten, während die Kinder gut betreut sind. Wenn auch Sie mit dem Gedanken spielen, sich ein Home-Office einzurichten, sollten Sie einige Punkte beachten, die wir für Sie zusammengestellt haben.

Besonders wichtig ist es, Arbeits- und Wohnbereich sauber getrennt zu halten. Wenn Sie ein Extrazimmer für das Home-Office erübrigen können, sollten Sie diese Möglichkeit nutzen. So können Sie sich leichter auf die Arbeit konzentrieren und entgehen der Gefahr, abends nicht wirklich abschalten zu können. Wer kein Zimmer frei hat, sollte zumindest einen festen Arbeitsbereich bestimmen und optisch abtrennen.

Die Einrichtung des heimischen Büros muss nicht teuer sein. Zur Grundausstattung gehört ein guter Computertisch, am besten mit einem Rollcontainer für Büromaterialien. Außerdem empfehlenswert ist ein Aktenschrank zum Verstauen von Ordnern. Besonders wichtig ist der Arbeitsstuhl: Da Sie viele Stunden darauf verbringen werden, sollten Sie Ihrem Rücken zuliebe an ihm nicht sparen. Entscheiden Sie sich am besten für einen richtigen Bürostuhl mit einer sinnvollen ergonomischen Form, beweglicher Rückenlehne und stabiler Polsterung. Wenn er über Rollen verfügt, sollten Sie darauf achten, dass das Material nicht zu hart ist, um den Bodenbelag nicht zu beschädigen.

Ebenfalls wichtig ist die Positionierung des Computerbildschirms: Der Blick sollte von schräg oben im 90°-Winkel auf den Bildschirm fallen. So schonen Sie Ihre Augen und vermeiden Kopf- und Nackenschmerzen. Wenn Sie sehr viel schreiben müssen, sollten Sie sich eine Computertastatur mit Aufstellfüßen am hinteren Rand gönnen. Die leicht schräge Positionierung entlastet die Handgelenke und hilft dabei, Verspannungen zu minimieren. Die Tastatur sollte immer ausreichend beleuchtet sein, am besten mit Tageslicht oder einer »warmen« Lichtquelle. Wer die Möglichkeit zur Anschaffung einer Tageslichtlampe hat, sollte sich dafür entscheiden. Besonders in der dunklen Jahreszeit tut sie nicht nur den Augen, sondern auch der Seele gut.

Ein Wort zum Thema Drucker: Laserdrucker haben in der Wohnung nichts verloren, besonders dann, wenn kleine Kinder sich regelmäßig im Arbeitsbereich aufhalten! Der Staub des Lasertoners ist giftig, krebserregend und so fein, dass er sich über die Atemluft in der ganzen Wohnung verteilt. Besser ist es, für den täglichen Bedarf auf einen Tintenstrahldrucker zurückzugreifen und größere Druckmengen im Copyshop herzustellen oder eine günstige Onlinedruckerei damit zu beauftragen.

Obwohl der Arbeitsplatz vor allem zweckmäßig und funktional sein sollte, dürfen ein paar persönliche Gegenstände nicht fehlen: Familienfotos, Zimmerpflanzen oder einige Urlaubsandenken machen den Raum wohnlich und erhöhen das Wohlbefinden. Außerdem sollten Sie nicht versäumen, Ihre Arbeitserfolge im Home-Office zu verewigen: Fertigen Sie eine Collage aus positiven Verkaufsentwicklungen, Umsatzkurven oder zufriedenen Kundenfeedbacks, die Sie auch in zähen Phasen auf Erfolgskurs halten wird.