Möbeltrends auf der IMM Cologne im Jahr 2013

Auf der Möbelmesse IMM Cologne 2013 zeigt die Möbelbranche auch dieses Jahr angesagte Wohntrends der nahen Zukunft. Dabei sind über 1.250 Anbieter aus 50 verschiedenen Ländern, die auf der Messe über 10.000 Möbelstücke präsentieren. Welche Trends und Designs dieses Jahr stark im Kommen sind? Hier ein kleiner Überblick:

Zurück zur Natur

Natürliche Materialien und die Verwendung heimischer Hölzer wird den Kunden beim Möbelkauf immer wichtiger. Der Trend geht zur grünen Leidenschaft: Echtholzmöbel aus Buche, Kirsche oder Nuss, dunkle Eiche sowie das helle Holz des Ahorns sind absolut angesagt.

Die Liebe zum Holz beschränkt sich übrigens nicht nur auf die Möbel: Bis hin zu den Jalousien sind dieses Jahr viele Deko- und Einrichtungsgegenstände aus diesem beliebten Material. Dabei dürfen verschiedene Holzarten inzwischen ruhig miteinander kombiniert werden.

Sehr angesagt sind auch natürliche Bezugsstoffe aus Filz, Leder oder Tierfellen. Ein wahres Comeback nach Jahren der Verbannung feiert der Teppich. Auch hier liebt der Deutsche es natürlich: Besonders belastbar und robust, aber auch nicht ganz billig ist der Hanfteppich.

Perfekt war gestern: der Used-Look

Passend zum Natur-Trend, bei dem es gerne unverfälscht und rau zugeben darf, ist der originelle Used-Look auf dem Vormarsch. Schluss mit steriler Perfektion: Rostiges Eisen und zerkratze Oberflächen sind jetzt in! Authentische Gebrauchsspuren machen heute so manches Möbel, das früher als zweite Wahl durchgefallen wäre, zum begehrten Einzelstück.

Dazu passend gefallen kreative Do-it-yourself-Ideen, bei denen alten Gebrauchsgegenstände wie Koffer oder Nähtischchen mit modernen Elementen kombiniert zum ultimativen Blickfang werden. Dank dieser kreativen und abwechslungsreichen Trends wird das Wohnen garantiert nicht langweilig!

Möbel dürfen Kurven haben

Ein Trend, der auf der IMM garantiert nicht zu übersehen ist, sind geschwungene Linien und runde Kanten. Kurven, wohin das Auge blickt, denn Möbelstücke mit sanft geschwungener Linienführung schaffen ein gemütliches, heimeliges Ambiente. Doch auch der Nutzen ist entscheidend: Der Möbelkäufer von heute will nicht nur ein ansprechendes Design, sondern auch eine hohe Funktionalität. Dabei sind die runden Polster nicht nur eine Rückkehr der klassischen Möbelstücke aus den fünfziger bis siebziger Jahre. Es handelt sich eher um eine Neuinterpretation und Weiterentwicklung, nicht nur um eine weitere Retro-Mode.

Der Trend zu mehr Komfort – das Boxspringbett

Im Schlafzimmer wird es komfortabler, denn der Trend zum Boxspringbett ist ungebrochen. Vielleicht liegt es an der zunehmenden Zahl wohlhabender Best Ager, dass diese luxuriöse Bettenform immer mehr Anhänger findet. Allgemein rückt der Vorteil von raffiniert aufeinander abstimmten Schlafsystemen immer mehr ins Bewusstsein der Konsumenten. Hohe Liegequalität und Schlafkomfort werden nicht nur für die ältere Generation immer wichtiger: Eine gute Federung und ergonomische Matratzen sind inzwischen für jedes Alter ein essenzielles Kriterium beim Bettenkauf.

Weiße Möbel auf dem Rückzug

Nach langen Jahren der Vorherrschaft von weißen Möbelstücken ist langsam aber sicher eine Veränderung erkennbar. Immer häufiger zu sehen sind Abstufungen der Farbe Grau, die im Wohnraum weicher und wärmer wirken als das sterile Weiß. Der Newcomer der Saison ist jedoch ein kräftiges, dunkles Blau.

Blau ist zwar die Lieblingsfarbe der Deutschen, aber dennoch war diese schöne Farbe lange Jahre aus dem Wohnbereich völlig verbannt. Sie wird es sein, die das modische Violett in der Gunst der Möbelkäufer ablöst.

Außerdem hübsch und trendy: freundliche Pastellfarben, wie ein sanftes Zitronengelb oder ein zartes Himmelblau. Ebenfalls beliebt ist farbiges Licht, das dank LED-Leuchten mit Farbwechsler die Wohnatmosphäre je nach Stimmung beliebig verändern kann.

Die Küche: effizient, komfortabel und sparsam

Parallel zur IMM findet dieses Jahr die Zusatzmesse Living Kitchen statt. Hier setzen sich die Trends zu mehr Komfort und einer offenen Gestaltung ungebrochen fort. Recht neu ist allerdings das Schlagwort Ressourceneffizienz. In Zeiten ständig steigender Energiepreise wird der Stromverbrauch der einzelnen Geräte ein wichtiges Thema, das immer mehr Verbraucher auch beim Küchenkauf interessiert.