So reinigen Sie Ihren Backofen richtig

Backofen richtig reinigen

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Hühnchen, Pizza, Lasagne und Gugelhupf sind wunderbar. Dennoch hinterlassen sie manchmal unschöne Andenken im Inneren des Backofens. Verkohlter Käse und eingebranntes Fett stellen immer wieder eine echte Herausforderung dar, mit normalem Auswaschen ist es dann längst nicht getan.

Mit einigen Tricks rücken Sie dem Ungemach erfolgreich zu Leibe. Wenn Sie der Typ „Aufschieber“ sind, sollten Sie die Grundregel beachten: „Rubbeldikatz, gleich drüber!“
Dann ist der Ofen gleich wieder sauber. So putzt sich später der Backofen im Nu und zusätzlich erhalten Sie eine tiefe, innere Befriedigung.

Wenn die Tatsachen allerdings verkrustet aussehen, benötigen Sie folgendes:

– Waschsoda,
– Glaskeramikreiniger,
– Küchenkrepp,
– einen Putzschwamm und Motivation

Bleche & Roste reinigen

Zuerst werden Roste und Backbleche vom groben Schmutz befreit. Das klappt mit dem Normalwaschgang in der Spülmaschine. Restschmutz beseitigen Sie anschließend einfach im Abwaschbecken und der erste Teil der Backofenreinigung ist schon erledigt.

Die Innenreinigung des Backofens

Jetzt widmen Sie sich dem Inneren des Backofens. Auch hier rücken Sie zuerst dem groben Schmutz, also den festgebrannten Essensresten, zu Leibe. Ein weicher Plastikspachtel oder ein Ceranfeldschaber leistet dabei gute Dienste. Mit Küchenkrepp entfernen Sie dann die gelösten Verschmutzungen.
Jetzt kommt Waschsoda zum Einsatz: Mit etwas Wasser wird damit ein Brei hergestellt. Diesen verteilen Sie im Inneren des Backofens gründlich und lassen ihn circa 15 bis 30 Minuten einwirken.
Dann können alle verbliebenen Schmutzreste ganz leicht mit dem Schwamm ausgewaschen werden.

Waschsoda ist im Übrigen ein Allroundhelfer im Haushalt, der nicht viel kostet und ökologisch korrekt daher kommt. Von der gusseisernen Bratpfanne über das vergilbte Teesieb bis zur Dunstabzugshaube, mit Waschsoda wird alles fix sauber. Das alkalische Waschsoda ist aber nicht nur ein Fettkiller, die Lauge hilft gegen Gerüche, Schimmel und tötet Bakterien, was sie zum idealen und preiswerten Abflussreiniger macht. Teure Chemikalien sind also nicht nötig, am besten arbeiteten Sie mit Handschuhen, weil das Waschsoda auch der Haut viel Fett entzieht.

Die Reinigung der Glastür

So, bleibt noch die Glastür, deren Zweckbestimmung eigentlich der genussvolle Durchblick ist. Schließlich möchten Sie den nächsten Kirschkuchen durch die funkelnde Scheibe beobachten, ohne von braunen Flecken deprimiert zu werden.

Am besten eignet sich Glaskeramikreiniger. Mit gefaltetem Küchenkrepp tragen Sie zuerst eine hauchdünne Schicht auf die innere sowie die äußere Seite der Scheibe auf. Dann folgt auch hier eine Einwirkungszeit. Meist genügen fünf Minuten.
Dann werden die Reste des Reinigers mit reichlich Küchenkrepp entfernt. Anschließend polieren Sie die Scheibe des Backofens schön, um funkelnde Sauberkeit zu erzielen.
Abschließend heizen Sie Ihren gereinigten Backofen kurz bis zur maximalen Hitze auf. So verschwinden alle Gerüche und das gute Stück ist optimal gereinigt.