Wohnungsportale für Studenten im Überblick

Wer in einer fremden Stadt studieren möchte, sollte sich frühzeitig Gedanken machen, wie und wo er während des Studiums wohnen möchte. Studentenwohnheim, eigene Wohnung oder ein Zimmer in der Wohngemeinschaft – es gibt gerade in großen Universitätsstädten sehr vielseitige Angebote. Das Richtige zu finden ist allerdings nicht immer einfach: Neben den persönlichen Ansprüchen und Vorlieben entscheidet häufig das begrenzte Budget über die Auswahl der passenden Bleibe.

Erste Anlaufstelle in der neuen Stadt sind für Studenten das örtliche Studentenwerk und die lokale AStA. Beide Stellen helfen mit Rat, Tat und Adresslisten bei der Wohnungssuche. Doch das allein reicht oft nicht aus. Neben Aushängen im Supermarkt und Anzeigen in der Tagespresse ist in den letzten Jahren vor allem ein Medium für die Wohnungssuche immer stärker in den Vordergrund gerückt: das Internet.

Im Bereich der Wohnungs- und WG-Zimmer-Vermittlung buhlen inzwischen einige Portale um die Gunst der Studenten. Sowohl die Quantität als auch die Qualität der Angebote kann sich aber erheblich unterscheiden.

Wir möchten einen Überblick geben, bei welchen Anbietern sich die Suche wirklich lohnt – und bei welchem eher nicht.

Immobilienscout24.de

ImmobilienScout24 wirbt damit, im Internet rund um die Immobilie der Marktführer zu sein. Das Angebot gibt es bereits seit über zehn Jahren. Es ist mit über 7 Millionen Besuchern und 1,2 Millionen Angeboten im Monat sicherlich das erfolgreichste und auch bekannteste Portal. Hier finden sich neben ganzen Häusern, Lagerhallen und Geschäftsräumen auch Wohnungen, möblierte Räume und WG-Zimmer für Studenten.

Vorteile:
ImmobilienScout24 beeindruckt mit der großen Menge an Angeboten und einer sehr detaillierten Suchfunktion. Eine Registrierung ist für Suchende nicht erforderlich. Für Studenten finden sich passende Angebote in den Rubriken Mietwohnungen, Wohnen auf Zeit und WG Zimmer. Provisionsfreie Angebote sind bereits in der Übersichtsliste als solche erkennbar. Die Anzeigen selbst sind fast immer mit umfangreichen Beschreibungen und Fotos versehen. Zahlreiche Filterfunktionen helfen, die Suche zu verfeinern, sodass ganz individuelle Wünsche in die Ergebnisliste mit einfließen können. Die Einbindung von Google Maps zeigt dem Suchenden sofort an, in welcher Wohngegend die Wohnung liegt und wie die Infrastruktur der Umgebung gestaltet ist.

Nachteile:
Es handelt sich bei diesem Portal um einen riesigen Marktplatz, und das macht die Masse der Angebote trotz guter Suchfunktion recht unübersichtlich. Der größte Nachteil des Portals ist der hohe Anteil an Makler-Angeboten, die für ihre Dienste teure Provisionszahlungen verlangen. Ein weiterer Minuspunkt ist die mangelnde Aktualität: Viele Angebote sind schon Monate alt und so manche hier angepriesene Wohnung ist sicher schon längst wieder vermietet.

Fazit:
Das Angebot ist nicht speziell auf Studenten zugeschnitten. Wer aber Lust und Zeit hat, sich durch eine große Menge an Angeboten zu wühlen, der hat gute Chancen, bei ImmobilienScout24 eine Bleibe zu finden. Provisionsfreie Angebote sind allerdings auf anderen Portalen leichter zu finden.

Studenten-wg.de

Das Portal Studenten-wg.de lockt mit ausschließlich provisionsfreien Angeboten. In diesem Portal finden sich nach Anbieterangaben jeden Monat über 50.000 neue Inserate, die von über 2,1 Millionen Besuchern gelesen werden. Suchende können ohne Registrierung in den annoncierten Angeboten stöbern. Wer mag, kann auch selbst eine Suchanzeige aufgeben und sich ganz einfach von seinem neuen Vermieter finden lassen. Ein nützlicher Serviceteil informiert über viele Fragen rund ums Mietrecht und gibt hilfreiche Tipps zur Wohnungssuche.

Vorteile:
Der größte Vorteil von Studenten-wg.de ist sicherlich, dass nur provisionsfreie Wohnung und Zimmer angeboten werden dürfen. Teure Maklerangebote haben hier keine Chance. Außerdem sind alle Inserate kostenlos und eine Registrierung ist nicht erforderlich. Wer ein Auslandssemester plant, ist hier richtig: Neben bundesweiten Wohnungsangeboten von Aachen bis Zwiesel werden auch internationale Wohnungen und Zimmer angeboten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Europa, aber auch Länder wie die Türkei, Russland, die USA und sogar Südafrika sind vertreten.

Die Suchergebnisse lassen sich nach verschiedenen Kriterien sortieren. Wahlweise wird in der Übersicht die Kalt- oder die Warmmiete angezeigt. Ist kein passendes Angebot dabei, merkt sich der praktische Suchagent auf Wunsch die Suchparameter und informiert per Mail über neue Inserate.

Nachteile:
Insgesamt ist das Design der Seiten zwar funktional, aber nicht sehr ansprechend. Die Schriftgröße ist recht klein und die Formulare sind unübersichtlich aufgebaut. Ähnlich nüchtern und unkomfortabel sind die Anzeigendetails: Alle Ausstattungsmerkmale werden als reine Stichwortaufzählung im Fließtext angezeigt. Die weiteren Angaben fallen mal mehr, mal weniger informativ aus. Aussagekräftige Bilder oder Grundrisse fehlen häufig.

Fazit:
Ein gutes, faires und erstaunlich umfangreiches Portal, das von seinem hohen Bekanntheitsgrad profitiert. Wer keine Lust auf teure Maklerangebote hat oder international sucht, sollte hier auf jeden Fall vorbeischauen.

WG-gesucht.de

Dieses Portal existiert bereits 1999 und war die erste Internet-Plattform, die WGs und Studentenwohnungen zur Vermittlung anbot. Heute bezeichnet sich der Anbieter als Europas größte Internetbörse für provisionsfreie WG-Zimmer und Studentenwohnungen. Monatlich durchstöbern bis zu 5,6 Millionen Besucher die Angebote von WG-gesucht.de und geben dabei über 20.000 Anzeigen auf. Dabei hat der Anbieter sogar ganze Studenten-Häuser zur Miete im Angebot.

Vorteile:
Die Suche auf WG-gesucht.de ist weltweit möglich, wobei der Schwerpunkt der Angebote klar auf Europa liegt. Das Portal veröffentlicht nur provisionsfreie Angebote, sodass teure Makler hier keine Chance haben. Suchende können sowohl in den vorhandenen Angeboten stöbern als auch selbst eine Suchanzeige aufgeben, um den passenden Vermieter zu finden. Beide Anzeigenformen sind kostenlos und setzen lediglich eine unkomplizierte Registrierung mit E-Mail-Adresse und Passwort voraus.

Die individuellen Wünsche für die Traum-WG lassen sich dank detaillierter Suchfunktionen sehr konkret angeben: Vegane, schwule oder gemischte WGs finden sich genauso einfach wie spannende Mehrgenerationen- oder reine Zweck-WGs. Die Suchergebnisse lassen sich recht komfortabel in Listen-, Detail- oder Galerieansicht anzeigen und bieten somit eine gute Übersicht. Tauschangebote sind auf den ersten Blick ersichtlich. Die Angebotsseiten selbst sind übersichtlich und klar strukturiert. Dank Google Maps lässt sich Lage und Wohngegend sofort einschätzen. Und wer seine Traumwohnung gefunden hat, kann über den Umzugsservice gleich ein unverbindliches Angebot einholen.

Nachteile:
Wer telefonischen Support möchte, muss eine teure 0900-Nummer anrufen und bezahlt fast zwei Euro pro Minute. Wer für diesen Preis einen erstklassigen Service erwartet, wird enttäuscht: Anfragen zu einzelnen Angeboten sind ausdrücklich ausgeschlossen. Bei Schwierigkeiten mit dem Portal ist also eine E-Mail-Anfrage anzuraten.

Bei manchen Angeboten fehlen die Fotos oder die Beschreibungen sind unzureichend. In solchen Fällen sollte beim Vermieter nachgehakt werden, bevor ein Besichtigungstermin stattfindet.

Fazit:
Ein umfangreiches, sehr übersichtlich strukturiertes Portal mit angenehmer Navigation. Wer hier sucht, der hat gute Chancen, bald eine passende Bleibe zu finden.

Wohngemeinschaft.de

Wohngemeinschaft.de ist ein Portal der Immowelt AG, das auf die Vermittlung von WG-Zimmern spezialisiert ist. Wer keine Lust hat, in den Angeboten zu stöbern, kann sich auch finden lassen und ein WG-Gesuch aufgeben. Sowohl die Zimmerangebote als auch die Gesuche werden kostenlos veröffentlicht. Ein Ratgeberteil rundet das Angebot ab.

Vorteile:
Wer eine Anzeige aufgeben möchte, kann dies kostenlos tun und hat gute Erfolgsaussichten. Die Inserate werden automatisch in einem großen Netzwerk veröffentlicht, das unter anderem Immowelt.de, Faz.net und Spiegel Online sowie über 50 Onlinemärkte regionaler Tageszeitungen umfasst. Das verspricht eine große Reichweite der Suchanzeige.

Das Portal ist übersichtlich aufgebaut und die Navigation unkompliziert. Die Suche ist deutschlandweit möglich, internationale Angebote gibt es nicht. Das Suchergebnis lässt sich in verschiedenen Ansichten darstellen: Neben Listen- und Detailansicht gibt es auch eine Kartendarstellung, bei der die genaue Lage der einzelnen WGs auf dem Stadtplan angezeigt wird. Mit Angaben wie Zimmergröße, Mietpreis, gewünschtem Einzugstermin und maximaler Anzahl der WG-Bewohner lässt sich die Suche verfeinern.

Das Exposé ist übersichtlich gestaltet und meist sehr aussagekräftig. Viele Angebote sind ausreichend bebildert. Wer will, kann sich registrieren lassen und praktische Zusatzfunktionen nutzen. Im Angebot sind ein Merkzettel und eine E-Mail-Benachrichtigung über neue Angebote. Für eine Registrierung reicht die Angabe von Namen und E-Mail-Adresse.

Nachteile:
Der Bekanntheitsgrad von Wohngemeinschaft.de ist nicht allzu groß. Die Anzahl an Angeboten hält sich deshalb in Grenzen. Die Suchfunktionen sind relativ eingeschränkt, so lässt sich zum Beispiel die Art der Wohngemeinschaft nicht weiter spezifizieren. Wer eine Wohnung sucht, ist hier ganz falsch, weil das Angebot strikt auf Zimmer in WGs begrenzt ist.

Fazit:
Wer ein Zimmer sucht, kann hier ruhig einmal stöbern und selbst eine kostenlose Anzeige aufgeben. Andere Portale haben zwar mehr Traffic, aber schließlich reicht ja ein passendes Angebot für eine erfolgreiche Suche schon aus.

Studentenwohnungsmarkt.de

Auf diesem Portal können freie WG-Zimmer kostenlos inseriert werden. Über eine Suchfunktion lassen sich die einzelnen Angebote dann abrufen. Die Suche ist deutschlandweit möglich.

Vorteile:
Wer eine Anzeige aufgeben möchte, kann dies nach der Registrierung kostenlos tun. Im Exposé findet sich neben der frei formulierten Beschreibung auch eine kleine Tabelle, die Auskunft über die Eigenschaften der WG gibt. Hier ist ersichtlich, ob ein Geschirrspüler und eine Waschmaschine vorhanden sind, ob Haustiere erlaubt sind und welche Internetanbindung die Wohnung hat. Außerdem gibt es die Möglichkeit, mehrere Fotos einzubinden. Ob Raucher erwünscht sind, lässt sich schon in der Übersichtsliste auf einen Blick ersehen.

Nachteile:
Das Angebot ist dürftig und wenig aussagekräftig. Es finden sich darunter auch recht zweifelhafte Offerten. Wer möchte, kann zum Beispiel in einem Münchener WG-Wohnzimmer während des Oktoberfests für nur 100,- Euro pro Nacht auf einer Matratze auf dem Boden nächtigen. Für viele kleinere Universitätsstädte ist nicht einmal ein einziges Angebot verzeichnet. Auch in den großen Städten ergibt die Suche häufig nur zwei bis drei Treffer – das ist für eine sinnvolle Auswahl einfach zu wenig! Eigene WG-Gesuche können hier gar nicht erst aufgegeben werden. Die Registrierung ist umständlich und macht je nach Browsertyp auch technische Schwierigkeiten. Der Anbieter ist übrigens recht neugierig: Abgefragt werden neben Namen, Postleitzahl und Stadt auch die Telefonnummer und das Geburtsdatum.

Fazit:
Eine Registrierung lohnt bei der abgefragten Datenmenge und dem doch sehr spärlichen Angebot kaum. Wer ein WG-Zimmer sucht, ist bei anderen Portalen deutlich besser aufgehoben.

Easywg.de

Easywg.de wurde nach eigenem Bekunden vor 15 Jahren gegründet und bietet WG-Zimmer und Mitbewohner-Profile in ganz Deutschland. Das Angebot umfasst nur Zimmer, keine Wohnungen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in London und wirbt mit Kundenservice rund um die Uhr.

Vorteile:
Auf den ersten Blick einfache Navigation und übersichtliche Seiten mit umfangreichen Ratgeber-Texten. Die Anzeigen werden laut Easywg.de von einem Moderatorenteam täglich auf Aktualität geprüft.

Nachteile:
Hier ist noch nicht einmal eine Zimmersuche möglich, ohne sich vorher anzumelden! Abgefragt werden Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Nach der Registrierung wird der Suchende erst einmal aufgefordert, ein Inserat auszufüllen, damit er von WG-Anbietern kontaktiert werden kann. Eine Suche in den Angeboten ohne Inserat ist ebenfalls nicht möglich. Die Beispielangebote auf der Startseite klingen zwar durchweg verlockend und sympathisch, eine Kontaktaufnahme durch den Suchenden ist aber ohne kostenpflichtige Mitgliedschaft nicht vorgesehen. Das verrät der Anbieter allerdings erst nach der Anmeldeprozedur.

Auch wenn Easywg.de damit wirbt, kostenlos zu sein, sind alle sinnvollen Funktionen nur für zahlende Premium-Mitglieder freigeschaltet. Wer also andere Mitglieder kontaktieren und Anfragen stellen möchte, muss erst einmal eine teure Mitgliedschaft abschließen. Die FAQ- und Ratgebertexte klingen alle recht unbeholfen und sind vermutlich mehr schlecht als recht aus dem Englischen übersetzt. Dazu passt, dass der Firmensitz in London ist. Die Regelungen in den AGB sind teilweise abenteuerlich und schrecken zusätzlich ab.

Fazit:
Finger weg! Es gibt genug seriöse Portale, bei denen eine unverbindliche Suche möglich ist, ohne sich erst registrieren zu lassen. Außerdem ist das angeblich kostenlose Angebot auf den zweiten Blick nur ein Köder für eine ebenso teure wie sinnlose Mitgliedschaft.

Studenten-wohnung.de

Studenten-wohnung.de ist ein Vermittlungsportal, bei dem sowohl Wohnungs- als auch Suchanzeigen kostenlos aufgegeben werden können. Es bietet die Vermittlung von Wohnungen und WG-Zimmern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Neben Privatanbietern sind hier auch gewerbliche Anbieter mit Provisionsforderungen zugelassen.

Vorteile:
Wohnungs- und Suchanzeigen können nach einer Registrierung kostenlos aufgegeben werden. Die Suche ist unkompliziert, die Ergebnisliste übersichtlich. Die Lage der Wohnung wird auf Google-Maps angezeigt. Es gibt außerdem die Möglichkeit, Fotos und Grundrisse einzubinden. Wer nichts Passendes findet, kann einen City-Newsletter für seine Wunschstadt abonnieren, der regelmäßig über neue Angebote in der Region informiert.

Nachteile:
Wer sich registrieren lässt, muss neben Namen und E-Mail-Adresse auch Angaben zu seiner Wohnanschrift machen. Die Navigation ist unkomfortabel und Fehlermeldungen während der Bedienung sind keine Seltenheit. Für viele Städte werden erst gar keine Treffer gefunden. Gibt es für die betreffende Stadt Angebote, sind diese oftmals wenig aktuell. Es finden sich vielmehr Wohnungsanzeigen, die bereits mehrere Monate alt sind. Ob für eine Wohnung Maklerprovision gezahlt werden muss, ist erst auf der Angebotsseite selbst ersichtlich, nicht in der Liste der Suchergebnisse. Das macht die Suche nach provisionsfreien Angeboten sehr umständlich. Die Angaben in den Exposés sind eher dürftig, häufig fehlen die Fotos.

Fazit:
Ein recht mageres Angebot, dem es außerdem an Aktualität mangelt. Die Erfolgsaussichten sind hier eher gering. Sich hier umzusehen schadet nichts, aber die Erwartungen sollten nicht allzu hoch sein.

Studentenwohnheime.eu

Dieses Portal informiert sehr umfassend über die Adressen und Besonderheiten von zahlreichen Studentenwohnheimen, Wohnbaugenossenschaften und Verbindungshäusern. Außerdem bringt es Anbieter und Suchende über ein Kontaktformular zusammen. Der Anbieter verlinkt auf über 2700 Studentenwohnheime in Deutschland. Außerdem gibt es eine Wohnungsbörse und die Möglichkeit, kostenlos eine Suchanzeige aufzugeben. Für Österreich, Spanien, Portugal und Italien hat der Anbieter eigene Portale eingerichtet.

Vorteile:
Wer auf der Suche nach einem Wohnheim oder Verbindungshaus ist, findet hier eine konkurrenzlos breite Auswahl. Zu jedem Wohnheim oder Verbindungshaus gibt es eine Seite, auf der die jeweiligen Konditionen und Angebote vom Anbieter selbst vorgestellt werden. Auch Baugenossenschaften sind hier gelistet. Eine eher kleine Wohnungsbörse bietet auch WG-Zimmer und Studentenwohnungen an. Die kostenlose Suchanzeige gibt jedem Suchenden die Möglichkeit, sich potenziellen Vermietern vorzustellen.

Nachteile:
Der Anbieter listet die unterschiedlichsten Angebote wertneutral auf, ohne sich um politische, religiöse oder sonstige Orientierungen des Wohnheims zu kümmern. Das schafft zwar eine unglaubliche Vielfalt, macht aber auch die Auswahl nicht leicht. Ein kritisches Hinterfragen des jeweiligen Trägers ist durchaus angebracht und wird vom Portal auch empfohlen.

Allgemein sind die Seiten sehr unübersichtlich aufgebaut und es mangelt an einer sinnvollen Navigation. Die Wohnungsbörse ist eine nette Idee, aber hoffentlich noch im Aufbau befindlich: Die Anzahl der Angebote ist eher gering und wird von den Suchanfragen deutlich überstiegen.

Fazit:
Ein WG-Zimmer oder Privatvermieter findet sich hier aufgrund der spärlichen Angebote eher nicht. Wer aber in ein Studentenwohnheim ziehen möchte oder ein passendes Verbindungshaus sucht, der findet hier eine überwältigend große Auswahl an Adressen und Anlaufstellen.

Monteurzimmer.de

Eine Zimmervermittlung der besonderen Art ist Monteurzimmer.de. Hier werden günstige Zimmer in ganz Deutschland zu moderaten Preisen vermittelt. Auch wenn sich das Angebot vorrangig an Monteure und Messebesucher richtet – Studenten können durchaus auch davon profitieren.

Vorteile:
Ein Zimmer über dieses Portal anzumieten ist eine gute Lösung, wenn die Studentenwohnung am Semesterbeginn noch renoviert werden muss oder das WG-Zimmer erst nächste Woche frei wird. Die Zimmer werden wie im Hotel pro Nacht vermietet. Neben kleinen Hotels sind unter den Anbietern auch viele Privatvermieter. Der Preis pro Nacht und die Ausstattung des jeweiligen Zimmers sind in der übersichtlichen Ergebnisliste gut zu erkennen. Dank Google Maps ist die Lage des Zimmers auf einen Blick ersichtlich.

Nachteile:
Die Anmietung eines Zimmers rechnet sich nur für einen kurzen Zeitraum. Für einen längeren Aufenthalt sind die Mieten dann doch zu teuer. Manche Anbieter verzichten auf Fotos, sodass der Mieter nicht einschätzen kann, was ihn wirklich erwartet.

Fazit:
Wenn Hotel Mama einfach zu weit von der Universität entfernt liegt, ist ein Monteurszimmer eine tolle Lösung, um kurzfristig ein paar Nächte zu überbrücken. Der Mieter findet hier ein Bett, einen Fernseher und oftmals auch eine Kochgelegenheit in angenehmer und oftmals sehr persönlicher Atmosphäre.