Wohnungs- und Grundstückspreisentwicklung in Baden-Würtemberg

Das Bundesland Baden-Württemberg steht für landschaftliche Vielfalt, hohe Lebensqualität und einen stabilen Arbeitsmarkt. Solide wirtschaftliche Verhältnisse und eine hohe Kaufkraft machen das Leben im Ländle für viele attraktiv. Die Bevölkerungsdichte liegt in Baden-Württemberg inzwischen deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Entsprechend haben sich Wohnungs- und Grundstückspreise entwickelt.

Wertsteigerung bei Eigentumswohnungen
Wohneigentum im Baden Württemberg ist eine sichere Geldanlage. Die Zahlen des IFS Städtebauinstituts bestätigen eine konstant positive Preisentwicklung in den letzten Jahren. Nach einer eher moderaten Preissteigerung wird für die nächste Zeit von Marktbeobachtern ein erneuter Preisanstieg um mehrere Prozent erwartet. Dabei nehmen die regionalen Unterschiede weiter zu: Stark anziehende Immobilienpreise, insbesondere im Segment der Eigentumswohnungen, sind vornehmlich in wirtschaftlich attraktiven Regionen zu erwarten. Ein Grund für diese Entwicklung ist die durchweg hohe Kaufkraft, die den Bewohnern der Kernstädte zur Verfügung steht. So lag zum Beispiel 2009 der Preis für Wohneigentum im Raum Stuttgart um fast 25 Prozent höher als im Landesdurchschnitt.

Mietpreisentwicklung im Ländle
Die Mietpreissteigerung in Baden-Württemberg gestaltete sich in den letzten Jahren überdurchschnittlich und wurde im Ländervergleich nur noch von Bayern übertroffen. Das Statistische Bundesamt vermeldete zwischen 2005 und 2010 einen Anstieg um 7,3 Prozent. Deutlich stärker als im Landesdurchschnitt stiegen die Mieten in den großen Städten: Spitzenreiter sind Karlsruhe, Ulm, Freiburg, Stuttgart und Mannheim. Bei den Landkreisen waren vor allem im Alb-Donau-Kreis, im Bodenseekreis und im Kreis Tübingen deutliche Steigerungen des Mietniveaus zu verzeichnen. Leicht entspannt hat sich die Situation am Heidelberger Wohnungsmarkt, dennoch hat Heidelberg weiterhin das höchste Mietniveau von ganz Baden-Württemberg.

Schaffe, schaffe, Häusle baue…
Die Grundstückpreise in Baden-Württemberg sind seit Jahren auf einem stabilen Niveau und befinden sich im Bundesvergleich deutlich über dem Durchschnitt. Zusammen mit Spitzenreiter Bayern und den Städten Hamburg und Berlin zählt Baden-Württemberg zu den teuersten Standorten für den Erwerb von Wohnbauland. Allerdings bestehen auch hier große regionale Unterschiede im Preisniveau. In dicht besiedelten Gebieten sind die Grundstückpreise erheblich höher als in den ländlichen Bereichen. Spitzenreiter ist Stuttgart mit mehr als 600 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Heidelberg, Karlsruhe, Freiburg im Breisgau und Mannheim, wo Preise von über 300 Euro für Bauland verlangt werden. Immer noch vergleichsweise teuer, aber bedeutend preiswerter als in den jeweiligen Stadtgebieten sind die Grundstücke im Stuttgarter Umland oder im Rhein-Neckar-Kreis. Günstiges Bauland ist in den Landkreisen Rottweil, Tuttlingen und dem Main-Tauber-Kreis verfügbar: Hier liegen die mittleren Grundstückspreise mit weniger als 100 Euro sogar unter dem bundesdeutschen Durchschnitt.

Blick in die Zukunft
Steigende Einwohnerzahlen und eine starke Wohnraumnachfrage stehen in Baden-Württemberg einem niedrigen Wohnungsleerstand und einer zu geringer Anzahl von Neubauten gegenüber. Es ist deshalb zu erwarten, dass sich sowohl die Mieten als auch die Wohnungs- und Grundstückspreise insbesondere in den Wachstumszentren weiter nach oben entwickeln werden. Wohneigentum in Baden Württemberg wird in den nächsten Jahren aller Voraussicht nach an Wert gewinnen.

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