Stromanbieter wechseln beim Umzug in ein neues Zuhause

Bei einem Wohnungswechsel muss unter anderem auch darauf geachtet werden, dass die Energieversorgung für Strom und Heizung einerseits ab- und andererseits angemeldet werden. Beide Vorgänge sollten im Idealfall nahtlos ineinander übergehen, Überschneidungen vermieden oder möglichst kurzzeitig sein. In Bezug auf den Strom gibt es dabei einige Besonderheiten zu beachten. Mögliche Bedenken, im neuen Zuhause keine Stromversorgung zu haben, können in diesem Zusammenhang weitgehend vernachlässigt werden. Im Vordergrund steht eher das Bestreben, in der neuen Wohnung respektive am neuen Wohnort eine gleichwertige oder zumindest vergleichbare Stromversorgung zu haben wie bisher.

Wohnungswechsel am Wohnort

Der Umzug in eine andere Wohnung kann eine willkommene Gelegenheit sein, den Stromanbieter zu wechseln. Auf jeden Fall sollte jeder Umzug der Anlass für einen aktuellen Strompreisvergleich sein. Bei der Vielzahl von Anbietern ist es durchaus realistisch, dass der eine oder andere Stromlieferant einen günstigeren Vertrag anbietet als der momentane Energieversorger. (Zum Stromanbieter Yello wechseln die meisten)  Zwei Dinge sollten bei einem Wohnungswechsel in jedem Falle beachtet werden. Der Vertragspartner sollte spätestens einen Monat vor dem Umzugstermin darüber informiert werden, und darüber hinaus sind die Kündigungsmöglichkeiten des bestehenden Vertrages zu prüfen. Entscheidend ist dabei, ob der momentane Energieversorger auch an der neuen Wohnadresse Strom liefern kann. Bei einem Umzug am Ort ist das sehr wahrscheinlich. Jetzt kommt es umso mehr darauf an zu prüfen, ob der Stromliefervertrag in diesem Falle eine Kündigung zulässt. Das kann, muss aber nicht der Fall sein. Die einen bestehen auf Fortführung des Vertrages bis zum nächsten ordentlichen Kündigungstermin, andere bieten ein zwei- oder vierwöchiges Sonderkündigungsrecht.

Wenn der Stromanbieter beibehalten wird, dann sollte die Information über den Wohnungswechsel ebenfalls vier bis sechs Wochen vor dem Umzugstermin dort vorliegen. Dadurch wird gewährleistet, dass der aktuelle Tarif, der in der Regel günstiger als der für die Grundversorgung ist, ohne Unterbrechung am neuen Wohnsitz fortgeführt wird. Wenn sich hier eine Unterbrechung ergibt, kann das einen vorübergehenden Wechsel in den ungünstigeren Tarif der Grundversorgung zur Folge haben. Die Grundversorgung mit Strom ist ein Automatismus, weil eine Stromversorgung sichergestellt sein muss. Das zieht in einem solchen Falle dann aber auch automatisch den daraus resultierenden Grundversorgungsvertrag nach sich.

Wohnungswechsel zu einem anderen Wohnort

Wenn der Wohnungswechsel mit einem Wohnortwechsel verbunden ist, ergibt sich zunächst dieselbe Ausgangssituation. Je nach aktuellem Stromanbieter, Netzbetreiber und neuem Wohnort ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der bisherige Stromversorger buchstäblich nicht liefern kann. In diesem Falle endet der Stromliefervertrag mit dem Wohnungsauszug. Bedingt durch den neuen Wohnsitz ist der Stromanbieter nicht in der Lage, seinen Vertrag weiterhin zu erfüllen. Jetzt ist der Stromkunde in seiner Entscheidung frei und kann sich einen Stromlieferanten suchen. Als erstes muss sichergestellt sein, dass der zukünftige Vertragspartner auch den Strom tatsächlich liefern kann. Ein Anbietervergleich, beispielsweise auf einem der Onlineportale im Internet, ist somit auf diesen Kreis der Energieversorger begrenzt. Die Auswahl dürfte dennoch groß genug sein, und jetzt können Stromanbieter miteinander sowie deren Tarife untereinander verglichen werden. All das sollte ein bis zwei Monate vor dem Umzugstermin geschehen. Wenngleich immer mit Verwaltungsaufwand ohne Papier geworben wird, so ist er deswegen nicht geringer. Die Stromlieferung ist in der neuen Wohnung auf jeden Fall gesichert. Es liegt jetzt am Bewohner selbst, dass er auch tatsächlich den Strom geliefert bekommt, den er sich tariflich wünscht.

Stromzähler ablesen und quittieren lassen

Trotz aller Technik sind noch einige Dinge so wie vor Jahrzehnten. Dazu gehört auch das Ablesen des Stromzählers in der bisherigen und in der zukünftigen Wohnung. Zum einen gehört es zur ordnungsgemäßen Wohnungsübergabe respektive Wohnungsübernahme, zum anderen ist es auch eine Kontrolle für die eigenen Abrechnungen. Wenn der Vermieter oder Eigentümer der Wohnung zugegen ist, sollte er die jeweils abgelesenen Stromzählerstände gegenzeichnen und eine Kopie für seine eigenen Unterlagen erhalten.