Auf was bei Fussböden von Kinderzimmern zu achten ist

Wer ein Kinderzimmer einrichten will, sucht in der Regel kindgerechte Tapeten, Möbel, die nicht nur praktisch sind, sondern die den Kindern auch Spaß machen und oft auch eine Lampe, mit kindlichen Motiven. Ein Punkt, der oftmals jedoch vergessen wird, ist die Auswahl des richtigen Fußbodens. Doch ist dies ein besonders wichtiger Punkt, da der Fußboden einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden der Kinder hat. Daher werden in diesem Ratgeber die wichtigsten Fußbodenarten vorgestellt und wir überprüfen, ob diese für das Kinderzimmer geeignet sind.

Der Teppichboden
Viele Eltern denken bei der Einrichtung des Kinderzimmers zunächst an einen Teppichboden. Dieser ist angenehm weich und hält die Kinder warm, wenn diese auf dem Boden sitzen. Diese Punkte sprechen sicherlich für einen Teppichboden im Kinderzimmer, doch gibt es auch einige Punkte, die gegen den Teppichboden im Kinderzimmer sprechen. Der Teppichboden ist relativ schwer zu reinigen. Da Kinder, wenn sie vom Spielen kommen, viel Schmutz in das Kinderzimmer tragen, ist dies gerade hier ein großes Problem. Insbesondere feuchte Verunreinigungen, die tief in den Teppichboden eindringen, sind nur sehr schwer wieder zu entfernen. Ein weiteres Problem ist die Eigenschaft des Teppichbodens, Allergien auszulösen. Viele Kinder leiden unter verschiedenen Allergien und wenn Ihre Kinder ebenfalls von diesem Problem betroffen sind, sollten Sie einen Teppichboden vermeiden.

Fliesen- oder Parkettboden
Da der Teppichboden einige Nachteile mit sich bringt, denken manche Eltern zunächst daran, einen Fliesen- oder einen Parkettboden im Kinderzimmer anzubringen. Diese Bodenbeläge sind sehr leicht und gründlich zu reinigen und verursachen außerdem keine Allergien. Doch auch diese Bodenbeläge sind nur bedingt für das Kinderzimmer geeignet. Beide Arten sind sehr hart. Da die Kinder, wenn sie in ihrem Zimmer spielen, oft hinfallen, erhöht sich durch einen sehr harten Boden das Verletzungsrisiko. Daher ist es nicht zu empfehlen, solche Böden zu verwenden. Der Fliesenboden ist außerdem sehr kalt, was unangenehm für die Kinder ist, wenn sie lange auf dem Boden spielen. Holzparkett hingegen ist relativ anfällig gegenüber Kratzern. Da Kratzer jedoch kaum zu vermeiden sind, wenn die Kinder in ihrem Kinderzimmer spielen, wird ein Holzboden im Kinderzimmer in der Regel bereits nach kurzer Zeit unansehnlich.

Kork- oder Linoleum
Einen guten Mittelweg zwischen den bisher vorgestellten Bodenbelägen stellen Fußböden aus Kork oder Linoleum dar. Beide Böden sind unempfindlich und leicht zu reinigen. Außerdem sind sie elastisch, sodass ein Sturz im Kinderzimmer mit diesen Bodenbelägen weniger schlimme Folgen hat. Sie verursachen keine Allergien und wirken angenehm warm. Daher eignen sie sich sehr gut für das Kinderzimmer. Bei der Einrichtung von Kork- oder Linoleumböden sollte man besonders im Kinderzimmer darauf achten, dass Produkte ohne Schadstoffe gewählt werden. Denn die Kinder haben oft einen engen Kontakt zum Boden und nehmen so besonders leicht Schadstoffe auf. Da beide Bodenbeläge verklebt werden müssen, gilt es auch bei der Auswahl des Klebers darauf zu achten, dass dieser frei von Schadstoffen ist.