Wohnen in Münster

Wohnen in Münster

Offiziell seit dem Jahr 793 bestehend ist Münster heute eine der größten Universitätsstädten Deutschlands. Knapp 46.000 der insgesamt rund 283.000 Einwohner sind Studenten. Entsprechend ist die Struktur der Stadt, die bereits seit 1915 Großstadt ist. Am bekanntesten dürfte die Tatsache sein, dass Münster die fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands ist. Auch sind die meisten Wohnungen in den insgesamt sechs Stadtbezirken und 45 Stadteilen durchaus bezahlbar.

Altstadt/City
Naturgemäß ist hier am meisten los, wie wahrscheinlich in jeder anderen Stadt auch. Wer eine ruhige und beschauliche Wohnung sucht wird sie hier eher nicht finden. Auch ist das Preisniveau meist oben angesiedelt. Wird aber Wert auf kurze Wege gelegt, so ist der Innenstadtbezirk durchaus zu empfehlen. Lambertikirche, Prinzipalmarkt und der älteste Münstersche Kern rund um den Dom bieten auch allerlei interessante geschichtliche Details. Die historischen Kulissen sind allemal zumindest einen Ausflug wert. Aegidii, Martini, Buddenturm, Dom und Überwasser sind die Stadteil-Bezirke in der Altstadt.

Innenstadtring
Rund um die Altstadt ist der Innenstadtring angelegt, aufgeteilt in die Bezirke Schloss, Neutor, Kreuzviertel, Schlachthof, Mauritz-West, Hansaplatz, Bahnhof, Pluggendorf und Josef. Das wohnen hier zeichnet sich durch Innenstadtnähe in relativ preiswerter Wohnlage aus. Der Ring selbst ist die Hauptverkehrsader um Münster.

Stadtteile rund um Münster
Ca. 10 km vom Stadtzentrum entfernt im Norden ist Sprakel. Mit der Bahn oder Bus ist man relativ schnell in der Innenstadt. Umrahmt von Feldern und Landwirtschaftlichen Betrieben wurde in einem der kleinsten Stadtteile der ländliche Charakter bewahrt. Zum Stadtbezirk Nord gehören noch Coerde und Kinderhaus. Der im Norden mit 16.000 Einwohnern größte Stadtteil Kinderhaus ist bei Familien Dank seinem großen Angebot an Schulen und Kindergärten beliebt. Coerde entstand im laufe der 50er und 60er Jahre am Reisbrett komplett neu. In den 90er Jahre wurden britische Kasernen zu Wohnräumen umgestaltet, heute bietet Coerde Platz für ca. 10.000 Menschen.

Östlich liegen Handorf und Gelmer. Beliebtes Ausflugsziel mit dem Fahrrad ist Handorf mit 7.000 Bewohnern, Gelmer ist mit 3.000 noch etwas kleiner. Auch hier konnte der ländliche Charakter bewahrt werden, wohnen ist hier in ruhiger Umgebung möglich.

Weiter südöstlich liegen Wolbeck, Gremmendorf und Angelmodde. Wolbeck hat sich in den 90er Jahren bei Familien als beliebtes Wohngebiet entwickelt, dank Grünanbindung und guter schulischer Infrastruktur. Aktuell leben hier 9.000 Menschen. Gremmendorf hat als Standort für Industrie und Gewerbe größere Bedeutung, so findet sich hier das neulich eröffnete Hauptzollamt. 11.000 Einwohner zählt mit ca. 200 Jahren eine der jüngeren Münsterschen Stadtteile. Bei Künstlern beliebt ist Angelmodde, wenn auch nicht jeder der 8.000 Menschen einer ist. Wasser prägt diesen Stadtteil, die Werse mit ihren Zuflüssen umringt ihn. Im Süden finden sich Hiltrup, Berg Fidel und Amelsbüren. Hiltrup ist mit 25.000 Bewohnern der größte Stadtteil und ein Industriestandort. Ganz im Süden ist das mit 5.000 Menschen kleine Amelsbüren. Im Gegensatz zu seinem großen Nachbarn konnte hier ein dörflicher Charakter bewahrt werden. 6.000 Bewohner hat der mit 71 Metern höchstgelegenen Stadtteil Berg Fidel. Traditionsreiche Sportverein wie der SC Preußen Münster haben hier ihre Wirkungsstätte. Den Stadtbezirk West bilden Mecklenbeck und Albachten und im Nordwesten gilt Gievenbeck aufgrund der vielen 20 – 45 jährigen als jüngster Stadtteil. Begehrter Wohnort ist Roxel ist mit inzwischen 7.500 Einwohnern. Nienberge und Häger konnten ebenfalls ihren Dorfcharakter bewahren, Häger ist mit gerade mal 1.200 Einwohner der kleinste Stadtteil.