Terrassenüberdachung selber bauen

Terrassenüberdachung selber bauen

Die Terrasse ist schön und gemütlich und man hält sich von Frühjahr bis Herbst gern, im Freien, auf ihr auf. Doch leider ist die Freude manchmal getrübt. Regen, Hagel, starker Wind oder auch die neugierigen Nachbarn stören das Vergnügen.
Deshalb bietet die Überdachung der Terrasse schon einige Vorteile. Mann kann die Terrasse wetterunabhängig nutzen. Nicht nur Regen, Hagel und stürmischer Wind werden abgehalten, die Terrassenüberdachung spendet bei intensiver Sonneneinstrahlung gleichzeitig Schatten, und vor den Blicken der Nachbarn aus höher gelegenen Fenstern ist man auch sicher.
Natürlich muss man bei der Konzipierung der Terrassenüberdachung auf die vorhandenen Bedingungen Rücksicht nehmen. Bauart des Hauses, verwendete Materialien, Größe und passt sie in das städteplanerische Konzept. Das heißt, die örtlichen Bauvorschriften müssen eingehalten werden. In einigen Städten und Gemeinden sind solche Bauten, ab einer bestimmten Größe, genehmigungspflichtig.
Man kann seine Terrassenüberdachung komplett selbst gestalten. Mit einem Bauplan sowie den erforderlichen Materialien (entsprechend dem Bauplan) und einigen Helfern, wenn alle Vorbereitungen (Material, Werkzeuge besorgen) getroffen sind kann es mit dem eigentlichen Aufbau los gehen.
Einfacher geht es mit einem Bausatz für eine Terrassenüberdachungen, denn hier sind alle Materialien und Elemente für den Bau der Terrassenüberdachungen, schon fix und fertig zusammengestellt.
Die Auswahl an Terrassenüberdachungen ist sehr groß und je, nachdem was man erreichen möchte, stehen verschiene Modelle als Bausätze im Fachhandel zur Verfügung.
Die hochwertigen Materialen Reichen von Holzbalken, Stahl und Aluminium als Stützkonstruktion bis hin zur Dachabdeckung aus Glas, Holz oder Plexiglas. Dabei sollte man auf die Querschnitte und die gute Qualität der tragenden Balken bzw. Aluminiumstützen oder der pulverbeschichteten Stahlkonstruktionen achten, denn diese garantieren die Stabilität auch bei stürmischem Wetter. Daher müssen, die das Terrassendach tragenden, Pfosten fest im Untergrund verankert sein. Bei Betonuntergrund empfehlen sich Betonfüße (im Fachhandel erhältlich) auf denen die tragenden Balken mittels verstellbaren Stützschuh verankert werden. Der verstellbaren Stützschuh bietet die Möglichkeit der Höhenkorrektur in einem Bereich von 60-140 mm. Auf unbefestigtem Untergrund sollte ein Betonfundament gegossen werden. Ist das Fundament fertig und die tragenden Pfosten angebracht, werden diese zur Erhöhung der Stabilität und zum Halten der Deckplatten mit Querträgern verbunden. Des Weiteren werden die sich an der Fassade befindlichen Pfosten in der Hauswand verankert. Nun können die Befestigungen für das eigentliche Dach angebracht werden um die Deckelemente zu fixieren. Eine Regenrinne ist unerlässlich, um das Regenwasser gut abzuleiten, sollte sie ein gewisses Gefälle aufweisen und in einem Fallrohr enden. Auch die gesamte Terrassenüberdachung müsste aus den zuvor genannten Gründen über ein leichtes Gefälle verfügen. Für den präzisen Aufbau und die Kontrolle sind Wasserwaage, Richtschur, Schraubendreher, Hammer und Bleistift immer in unmittelbarer Reichweite aufzubewahren. Egal für welche Terrassen Terrassenüberdachung man sich entscheidet, man hat Schutz vor greller Sonne, Regen, Hagel und den Blicken der Nachbarn. Zudem wird durch die Terrassenüberdachung nicht nur der Wohnraum vergrößert, oftmals tritt hierdurch auch eine Wertsteigerung des Grundstückes ein. Auch eine Terrassenüberdachung will gepflegt sein, besonders wenn sie aus Holz besteht, sollten umweltverträglich Holzschutzmittel und Lacke verendet werden.
Der Aufbau der Terrassenüberdachungen ist doch nicht so kompliziert wie man denkt, dennoch sollten Sie bei Unklarheiten den Rat eines Fachmannes einholen.