Schönste Stadtteile zum Wohnen in Berlin

Schönste Stadtteile zum Wohnen in Berlin

Wir von wohnen.de wollen Ihnen die schönsten Stadtteile in Berlin zum Wohnen vorstellen. Viele, vor allem junge Leute zieht es nach Kreuzberg, Berlin-Mitte, Friedrichshain und Prenzlauer Berg. Diese Empfehlung gilt für alle Interessenten bis zu einem Alter von 30 Jahren. Alles dies sind überwiegend Stadtteile, die im ehemaligen Osten der Stadt liegen. Durch die jahrzehntelange Immobilienbrache in der DDR Zeit, wurden diese Bezirke Haus für Haus nach der Wiedervereinigung 1989 saniert, z.T. liebevoll restauriert, so dass sie heute vergleichsweise einen sehr guten Wohnstandard haben, was sich durchaus auch in den Mietpreisen wiederspiegelt, aber auch die ehemaligen, noch bestehenden Plattenbauten sind mittlerweile vor allem bei jungen Leuten durchaus Kult.

Prenzlauer Berg, der ehemalige „Szenebezirk“ wird sogar bereits als allmählich bürgerlicher werdend eingestuft, denn es haben sich viele junge Familien angesiedelt. Allmählich klettern auch dort die Mieten. Friedrichhain hat seinen ursprünglichen „Szenecharakter“ vor allem im Norden erhalten können, denn dort gibt es sogar noch einige besetzte Häuser. Im Süden von Friedrichshain sind die Häuser geräumt und saniert worden und bieten eine angenehme Wohnkultur. Auch Kreuzberg ist echter „Szenebezirk“, mit sicheren und unsicheren Quartieren (West-Kreuzberg). Hier ist die Kulturszene aktiv, hier gibt es zahllose Theater, Kleinkunstbühnen. Alle drei genannten Bezirke sind sehr zentral gelegen, bieten vor allem für kreative Menschen Wohnraum. Aber auch Restaurants für den gehobenen Geschmack mit entsprechendem Geldbeutel haben hier ihren Mittelpunkt.

Andere Meinungen gehen eher in die Richtung, dass Kreuzberg neben Neukölln problematisch werden könnte, wegen des hohen Ausländeranteils und dass auch andere Wohngegenden in Berlin durchaus ihren Reiz haben. Alles in allem ist es immer eine individuelle Entscheidung, ob man eher auf Geschichtliches und Kulturträchtiges setzt wie z.B. in Spandau oder es lieber günstig und grün haben möchte. Dann z.B. bietet sich Treptow (Osten) an. Der Treptower Park bietet viel Grün mitten in der Großstadt und lädt zum Verweilen oder Spazieren gehen ein. Wer viel Geld zur Verfügung hat und es auch grün liebt, wird sicher in Dahlem, Grunewald oder Wannsee fündig werden. Alle Bezirke, die im Grünen liegen, haben aber keine Anreize für junge Leute, so dass neben dem Geldbeutel, das Alter der Mietwilligen eine Rolle spielen wird. Die Szene ist nun mal nicht im Grünen zu haben. Dafür bieten auch die Stadtviertel im Grünen gute und ausreichende Einkaufsgelegenheiten.

Weniger beliebt sind Marzahn -Nord, Hellersdorf und Hohenschönhausen. Tempelhof genießt den Ruf des Rentnerviertels, Schöneberg ist die Heimat der Schwulen und Transgender, Charlottenburg auch sehr teuer, Lichtenberg, Reinickendorf und Pankow genießen den Ruf Nazis zu beherbergen, auch wenn sie keiner dort bisher gesehen hat oder kennt oder sie in Erscheinung treten. Köpenick und Marzahn -Süd sind extrem abgelegen. Auch Tiergarten ist teuer und obendrein gibt es dort kaum mietbare Wohnungen. Sieht man ein Inserat mit „Tiergarten“ kann man davon ausgehen, dass es ehr in Moabit ist. Alles in allem hängt es also von Geld, Alter, Geschmack und vor allem dem Arbeitsplatzort ab, wo man sich in Berlin niederlässt. Hat man dazu den falschen Bezirk erwischt, ist man gut und gerne eine bis eineinhalb Stunden mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs.