Magdeburg – Schöner Wohnen an der Elbe

Magdeburg – alte Hafenstadt an der Elbe

In der Umgebung der auf Domfelsen gebauten, an der Elbe gelegenen alten Hansestadt Magdeburg gibt es Nachweise von Siedlungsspuren aus der Weichsel-Eiszeit (um 15.000 v.Chr.), ab circa um 5.400 v.Chr. sind Besiedungen durch Stämme der Donauländischen Kultur bekannt. Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Magadoburg findet sich im Diedenhofer Kapitular von Karl dem Großen und stammt aus dem Jahre 805. Der 862 zum Kaiser gekrönte Otto I erhob Magdeburg zur Kaiserpfalz, bereits zu dieser Zeit begann ein reger Handel über die Elbfurt mit den Slawen. Den Status Erzbistum bekam die Stadt 968 verliehen, zur Messestadt mit allen Stadtrechten wurde sie 1035 per Patent, Magdeburg ist noch heute ein großes Handelzentrum. Schon 1294 hatte die Metropole ein Art Selbstbestimmung, im Juni 1524 hielt Luther mehrere Reden in der Stadt. Die Erste, fast vollständig Zerstörung erlebte Magdeburg im Dreißigjährigen Krieg, als im Mai 1631 die Stadt in Flammen aufging, 1680 kam sie zu Brandenburg. Bei den Luftangriffen am 16.01.1945 wurde die Magdeburger Altstadt zu fast neunzig Prozent zerstört, andere Viertel stark beschädigt. Ab dem 01. Juli 1945 war die Metropole unter kommunistischer Herrschaft, erst durch die Rote Armee, dann, bis 1989, durch die DDR-Regierung.

Magdeburg ist in vierzig Stadtteile aufgeteilt, die je nach Lage unterschiedliche Wertigkeiten aufweißen. Wie in jeder Hafenstadt gehört das Hafenviertel mit den angrenzenden Stadtteilen nicht zu den schönsten Gebieten, daneben sind durch die vorhandene Industrie auch einige Arbeiterviertel entstanden. Das Stadtgebiet Ost, früher Wilhelmstadt, gehört zu den beliebten Wohngegenden, hier finden sich noch Gebäude aus der Gründerzeit, die aufwendig saniert und renoviert wurden. Schön sind auch die vielen Grünflächen, die in Magdeburg einen hohen Stellenwert haben.

Ein sehr schönes Wohnviertel ist die Alte Neustadt mit ihrer traumhaften Bepflanzung. In diesem Stadtteil treffen alt und neu und Jung und Alt aufeinander. Durch die Universität sind hier viele Studenten, aber auch die wohlhabenden Bürgen, Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter leben gerne in den wunderschönen alten Villen und aufwendig renovierten, komfortablen Gründerzeithäusern oder in den nach der Wende entstandenen Neubauten im Umfeld des Heyden-Platzes. Der Nordpark ist ein beliebter Treffpunkt, die Grünflächen laden zum Verweilen ein.

Menschen, die den Trubel lieben, sind in der Magdeburger Altstadt gut aufgehoben. Sowohl ruhige, etwas teurere und elegante Wohnung mit Blick auf den Dom sind erhältlich, als auch ein Leben mitten im lebhaften Kneipenviertel möglich ist. Etwas ganz besonderes ist das Hundertwasserhaus am Breiten Weg oder die Grüne Zitadelle, wo viele Wohnungen etwas extravagante Details vorweisen können.

Der Stadtteil Sudenburg ist wohl die beliebteste Wohngegend von Magdeburg. Entlang des Flusses bietet sich ein schöner Blick, Richtung Westen verändert sich die städtische Bebauung in Eigenheime und läuft in die hübsche, landwirtschaftlich geprägte Magdeburger Börde aus. Der schönste Teil ist die Klausen Straße mit ihren Stadtvillen und die Einfamilienhäuser in der Umgebung des Karl-Liebknecht-Platzes oder der Brunnenstraße. Ein etwas ungewöhnlicher Anblick sind die Kleingärten in diesem besonders grünen Wohngebiet.