Kinderzimmer für Mädchen einrichten

Kinderzimmer für Mädchen einrichten

Kinderzimmer bilden für Ihre Liebsten den Mittelpunkt des alltäglichen Lebens. Die Räumlichkeiten müssen so gestaltet werden, dass sie zum einen ausreichenden Platz für das Spielen bieten und zum anderen als Rückzugsmöglichkeit dienen, um in Ruhe Hausaufgaben zu erledigen oder sich auszuruhen. Natürlich darf auch der Wohlfühlfaktor nicht vernachlässigt werden. Regelmäßig wird das Kinderzimmer, später das Jugendzimmer, lange Zeit genutzt.

Bevor Sie konkrete Einrichtungsideen umsetzen, empfehlen wir Ihnen, ein Raumkonzept zu entwerfen. Legen Sie gedanklich fest, welche Möglichkeiten das Zimmer Ihrer jungen Dame bieten soll. Sicherlich muss ein Schlafplatz vorhanden sein, genauso wie ein Arbeitsbereich. Vielleicht ist aber auch eine Sitzecke, zum gemütlichen Lesen oder Beisammensein mit Freunden und anderen Kindern, gewünscht.

Wenn Sie alle Anforderungen zusammengetragen haben, können Sie beginnen, die Raumfläche aufzuteilen. Der Arbeitsbereich mit dem Schreibtisch sollte möglichst zu den Fenstern ausgerichtet sein, um den Tag über eine ausreichende Beleuchtung sicherzustellen. Das Kinderbett mit Nachttisch oder Kommode sollte hingegen von Fenstern und Heizkörpern entfernt platziert werden.

Sollte die Grundfläche des Zimmers zu gering sein, um alle Ihre Ideen zu berücksichtigen, ist das Schaffen mehrerer Ebenen denkbar. Ein Hochbett bietet zum Beispiel unterhalb der Schlaffläche Platz für einen Kleiderschrank oder Stauraum für Spielzeugkisten und Bücherregale. So können Sie viel Stauraum hinzu gewinnen.

Berücksichtigen Sie bei der Platzierung jeder „Themenecken“ aber vor allem den Lichteinfall. Ein TV-Regal, das gegenüber der Fensterfront steht, kann später nur unzureichend genutzt werden. Denn das Sonnenlicht wird das Fernsehbild beeinträchtigen. Gleiches gilt für einen Leseplatz: Frontal einfallendes Licht kann störend empfunden werden, während es bei einem rückwärtigen Einfall die Ermüdung der Augen verlangsamt.

Sobald Sie sich über die Einrichtungen und vielleicht sogar bereits über das konkrete Mobiliar einig sind, kann die farbliche Gestaltung bedacht werden und es geht an das Kinderzimmer streichen. Wir von Wohnen.de empfehlen, keinen zu hohen Farbanteil an Decken und Wänden zu wählen. Setzen Sie lieber Akzente auf einzelnen Teilflächen und wählen Sie dazu passende Einrichtungsgegenstände aus, so dass sich in der Gesamtbetrachtung ein abwechslungsreiches aber ruhiges Bild zwischen weißen und farblichen Flächen ergibt.

Aktuell besonders beliebt sind Grün-, Rot- und Rosatöne. Sehr helle oder Pastelltöne wirken freundlich, aber nicht aggressiv. Sie eignen sich daher insbesondere für eine langfristige Nutzung und lassen sich außerdem leicht überstreichen, also ändern. Zusätzlich können dezente helle Farben dunklere Ecken kaschieren.

Nachdem Sie mit der Farbgestaltung fertig sind, lohnt sich ein Blick auf den Fußboden. Solange noch keine Einrichtung vorhanden ist, lässt sich z.B. Laminat- oder Parkettfußboden schnell und kostengünstig selbst verlegen. Bei der Auswahl des Dekors sollte man im Gegensatz zu der Wandgestaltung dunklere Töne bevorzugen. Dadurch wird der Boden kontrastreich abgesetzt und Staub wird weniger sichtbar.

Ist schließlich auch der Fußboden hergerichtet, kann die Einrichtung in das Zimmer eingebracht und aufgebaut werden. Lassen Sie dabei die mittlere Fläche des Zimmers möglichst frei. Dadurch entsteht gleichzeitig eine Freifläche, auf der z.B. gespielt werden kann und die schnell aufgeräumt ist.

Ein abschließender Tipp: Berücksichtigen Sie möglichst keine bestimmten Themen (wie z.B. Pferde). Kinder ändern ihre Interessen schnell und während ihrer Entwicklung häufig. Sie vermeiden damit einen erhöhten Anpassungsbedarf über die folgenden Jahre.