Englische Betten – Eigenschaften und Geschichte

Englische Betten bekommen immer mehr Zuspruch. Nicht nur in ganz Europa, sondern auch auf anderen Kontinenten steigt stets die Nachfrage nach englischen Betten. Doch was macht diese Betten so besonders oder was macht sie aus. Und woher kommt eigentlich das Bett?

Die frühe Geschichte des Betts

Frühe Betten (8000 v. Chr.) waren kaum mehr als ein Haufen von Stroh oder anderen natürlichen Materialien (z. B. ein Haufen aus Palmblättern). Eine wichtige Änderung hob sie vom Boden ab, um Zugluft, Schmutz und Ungeziefer zu vermeiden. Betten, die in einem geschützten Dorf im Norden Schottlands gefunden wurden und auf die Zeit zwischen 3200 v. Chr. und 2200 v. Chr. datiert wurden, bestanden aus Boxen aus Stein und waren zu ihrer Zeit wahrscheinlich mit komfortablen Füllstoffe gekrönt. Angesichts der gestiegenen Kosten waren sie aber nur für Reiche bestimmt. Die Ägypter hatten hohe Bettgestelle, die durch Stufen den Aufstieg ermöglichten und die mit Polstern oder Kissen und Vorhänge behangen waren. Die Elite der ägyptischen Gesellschaft wie ihre Pharaonen und Königinnen hatten sogar Betten aus Holz, manchmal auch vergoldet. Oft gab es ein Kopf-Rest sowie, halbzylindrische und aus Stein, Holz oder Metall. Die alten Assyrer, Meder und Perser hatten Betten ähnlicher Art und häufig verzierten sie ihre Möbel mit Intarsien oder Applikationen aus Metall, Perlmutt-Perlen und Elfenbein.

Englische Betten

Eigentlich entstand das englische Bett im Laufe der Zeit. Im 17. Jahrhundert kam das prächtige Bett zum Vorschein mit Testern und Vorhängen nur an der Spitze. Diese Zeit dauerte vor allem in Frankreich sehr lange. Ludwig XIV. hatte eine enorme Anzahl von prächtigen Betten. Einige von ihnen hatten Stickereien mit Perlen angereichert und Zahlen auf einem silbernen oder goldenen Boden. Das große Bett in Versailles hatte rote Samt Vorhängen, auf denen „The Triumph of Venus“ gestickt war und so viel Gold verwendet wurde, dass sich der Samt kaum zeigte.

Doch das englische Bett richtete sich direkt entgegen dieser Entwicklung. Es war ein eher schlichtes Polsterbett, dass mit hervorragenden Liegeeigenschaften überzeugen konnte. Es gibt das englische Bett heute noch in seinem schlichten Design mit Polstermöbel ähnlichen Eigenschaften. Man kann auf diesem Bett wohl besser schlafen, als auf jeder Matratze. Es ist sehr hoch geschnitten und besteht eigentlich aus einer einzigen Matratze. So können sich auch Ehepaare ohne den lästigen Schlitz in der Mitte des Bettes aneinander annähern. Bei der Reizüberflutung der Möbel von heute, ist es kein Wunder dass viele Menschen den Schritt zur Einfachheit bevorzugen und sich somit dem englischen Bett verschreiben.

Englische Betten gibt es sowohl im Holzdesign, als auch in etwas robusteren Stoffen. So kann man sich für seine eigene Form des englischen Bettes entscheiden und so eine ganz individuelle Wohlfühloase in seinem Schlafzimmer schaffen. Dazu gibt es viele englische Betten, die am Unterteil des Bettes verschiedene Schubläden haben, in denen man die Bettwäsche vertäuen kann. Englische Betten sehen also nicht nur gut aus, sie sind auch gut konzipiert.

Der Gesundheitsaspekt

Wie man sich bettet so liegt man heißt es immer so schön. Gerade beim Liegen und Schlafen muss man aber sehr gesund liegen. Der Schlaf ist der wichtigste Ausgleich des Menschen um die Erlebnisse des Tages zu verarbeiten. Nur wenn man nichts isst oder nicht atmet, stirbt man schneller als wenn man nicht schläft. Deshalb sollte man immer gut und ausgiebig schlafen. Dazu braucht man ein gutes Bett, das die Wirbelsäule ausreichend stützt und gleichzeitig gemütlich ist. Das englische Bett vereint all diese Faktoren in einem einzigem Möbelstück und bietet dazu auch noch ästhetisch einen wunderschönen Anreiz. Gleichzeitig ist aufgrund der Globalisierung die Beschaffung eines englischen Betts einfacher und günstiger denn je. Deshalb sollte man sich gleich mal englische Betten im Internet ansehen.