Wie bestellt man Kamin Holz?

Zunächst einmal bestellt man die benötigte Menge in Schütt-, Raum- oder Festmeter. Letzteres entspricht einem Kubikmeter Holz, wenn man dieses ohne Zwischenräume betrachtet.

Raummeter oder auch Ster ist das Maß für einen Haufen Holzscheiten, wobei das Kamin Holz ohne wesentliche Zwischenräume zu einem Kubikmeter gestapelt wurde.

Schüttraummeter ist die Maßeinheit für ungestapeltes Kamin Holz oder Stapel mit größeren Zwischenräumen. Es wird beim Liefern aufgeschüttet. Ein Schüttraummeter entspricht 0,5 Festmeter oder 0,7 Raummeter. Damit kann man die benötigte Holzmenge auch ohne einen Maßstab schnell und unkompliziert berechnen.

Wichtig ist, dass das Kamin Holz trocken ist, denn dann hat es ein kleineres Volumen als frisches Holz mit viel Restfeuchte. Schnell kann nasses Holz noch um 0,1 bis 0,2 m³ schrumpfen. Holz ist trocken, wenn sein Wassergehalt zwischen 16 und 20 Prozent beträgt und bei einer Lagerdauer von ca. ein bis zwei Jahren.

Das ideale Kamin Holz

Hartholz hat einen größeren Heizwert je Raummeter. Der Wassergehalt von frisch abgeholztem Nadelholz (Weichholz) liegt bei 35 bis 41 Prozent, bei Laubholz sind es 41 bis 50 Prozent. Das Harz in den Nadelhölzern sorgt für ein zügiges Abbrennen mit einer hohen Temperatur. Fichte und Tanne beispielsweise eignen sich sehr gut zum Anfeuern; bei Tanne gibt es außerdem wenig Funken.
Für die dauerhafte Wärme, die man in einem Raum benötigt, nimmt man Hartholz als Kamin Holz. Dieses brennt langsamer und hält die Wärme dadurch länger. Buchenholz hat einen angenehmen Duft, eine sehr gute Entwicklung der Glut und weist kaum einen Funkenflug auf. Sein Brennwert ist der Maßstab für das andere als Kamin Holz verwendete Hartholz.

Welche Sorte Hartholz man verwendet, die Brennwerte sind annähernd gleich. Allerdings muss das Holz trocken sein. Unterschiede zeigen sich beim Abbrennen.

Eiche und Buche haben den gleichen Heizwert, wobei Eiche die Glut länger hält. Sie braucht aber hohe Temperaturen, um den Gerbsäure-Geruch loszuwerden. Ruhig brennt Birke als sehr gutes Kamin Holz.

Esche wirft schöne Flammen und eignet sich perfekt für einen offenen Kamin. Buche und Esche zählen zum hochwertigsten Brennholz.
Will man mit Weichholz heizen, so ist Kiefer die Sorte, die noch am längsten brennt. Alle Harthölzer eignen sich ideal als Kamin Holz und sorgen für die angenehme wohlige und entspannende Wärme und die romantische Stimmung, die ein Kamin verströmt.