Die Geschichte der Paravents

Ursprünglich stammen die Paravents aus dem asiatischen Raum, genauer aus China und Japan. Sie zählen zur traditionellen Architektur und sind noch heute in diesen Ländern weit verbreitet. Die ersten Paravents stammen aus der Zeit der Han-Dynastie und wurden in der damaligen Zeit als Byôbu bezeichnet, was mit dem Begriff „Schutz vor Wind“ übersetzt werden kann.

In Frankreich waren die Paravents lange Zeit ein fester Bestandteil der Boudoirs. Ein Boudoir ist ein elegant eingerichteter Raum, in den sich die Damen zurückziehen konnten, später wurden diese Räume als Ankleidezimmer bezeichnet. Die Paravents gelangten dann über Frankreich nach Mitteleuropa und werden seitdem als modisches Accessoire in der zeitgenössischen Innenarchitektur verwendet.

Die Beschaffenheit der Paravents

Die traditionellen Paravents haben drei oder vier Flügel, die mit einzelnen Scharnieren verbunden sind. Die Rahmen können mit Tapete oder Stoff überzogen sein, wobei die ersten Paravents schlicht in der Farbe Weiß angefertigt waren. Erst im Laufe der Jahrhunderte wurden sie mit dekorativen Malereien, Mustern oder Kalligraphie verziert. Die heutigen Paravents gibt es in verschiedenen Breiten und unterschiedlichen Höhen.

Die Verwendung von Paravents

Die Paravents werden auch als spanische Wand oder als Wandschirm bezeichnet und werden heute gerne als Raumteiler genutzt. Damit können Räume in einzelne unterschiedliche Bereiche aufgeteilt werden. Zu erhalten ist diese Art der Raumteiler in Baumärkten, in gut sortierten Einrichtungshäusern und in spezialisierten Online Shops.

Die Paravents können überall aufgestellt werden, so finden sie ihren Verwendungszweck auch oft auf Balkonen, Terrassen und in Gärten. Sie bieten Schutz gegen Wind und können gleichzeitig einen Sichtschutz darstellen.

Ebenfalls sind die Paravents gern genutzte Raumteiler für Büros, um damit die einzelnen Arbeitsbereiche abzutrennen. Genauso werden die Paravents oft in Arztpraxen verwendet, somit können sich die Patienten hinter diesen Raumteilern auf die Untersuchung des Arztes vorbereiten.